30 Tiere in Kleinmachnow : Internet-Hit im Video: Wildschweinrotte macht Wohngebiet unsicher

Eine Wildschweinrotte machte am Montagmorgen eine Stadt in Brandenburg unsicher.
Eine Wildschweinrotte machte am Montagmorgen eine Stadt in Brandenburg unsicher.

Dass bis zu 30 Wildschweine in einer Rotte durch einen Ort ziehen, sieht man selten. Hier gibt's das Video dazu.

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07. Januar 2019, 20:24 Uhr

Kleinmachnow | Im Internet kursieren derzeit mehrere Videos einer Wildschweinrotte, die durch den brandenburgischen Ort Kleinmachnow streifen. Bis zu 30 Tiere gehören dem Wildschwein-Verbund an.

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Seit Jahren vermehren sich Wildschweine rasend schnell. Auch die Bewohner der Hauptstadt, die unweit nordöstlich von Kleinmachnow liegt, können davon ein Lied singen. Immer wieder tauchen Berichte oder Videos mit Wildschwein-Rotten auf, die ihr Unwesen in Berlin treiben. Auf der Suche nach Futter zerstören sie Grünflächen, durchwühlen Müll oder greifen sogar Passanten an, wenn sie sich oder ihre Frischlinge bedroht sehen.

Angst vor Schweinepest

Bei einigen Menschen geht derweil auch die Angst um. Wildschweine können Erreger der Afrikanischen Schweinepest in sich tragen. In Polen und Tschechien ist die Schweinepest schon nachgewiesen worden. Deutschland ist bislang zwar verschont geblieben. Mit dem Nachweis der Erreger in Belgien bestehe aber ein zusätzliches Einschleppungsrisiko durch wandernde Wildschweine, sagt der Vizepräsident des Friedrich-Loeffler-Instituts für Tiergesundheit(FLI), Franz Conraths. "Hauptrisikofaktor für die Ausbreitung bleibt aber – über die Verfütterung oder Entsorgung von kontaminierten Speiseresten – der Mensch", betonte Conraths.

Weiterlesen: Auf einem Supermarkt-Parkplatz: Mann erschlägt Wildschwein mit Beil

Nie zuvor mehr Wildschweine geschossen

Wegen der drohenden Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest haben Jäger die Wildschweine in der abgelaufenen Jagdsaison besonders stark ins Visier genommen. In der Jagdsaison 2017/2018 wurden nach Angaben des Deutschen Jagdverbandes (DJV) 836.865 Wildschweine erlegt und damit 42 Prozent mehr als im Vorjahr. Dies sei das höchste jemals erzielte Ergebnis.

Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

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