Bergung von Schüler-Fußballteam : Nach anderthalb Jahren: Höhlenunglück in Thailand fordert weiteres Opfer

Die Jugendfußballer und ihr Trainer, nachdem sie in einer Höhle entdeckt wurden.
Die Jugendfußballer und ihr Trainer, nachdem sie in einer Höhle entdeckt wurden.

Die Rettung der Jungen sorgte auf der ganzen Welt für Aufmerksamkeit. Nun erlag ein weiterer Retter seinen Verletzungen.

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28. Dezember 2019, 09:58 Uhr

Bangkok | Einer der Retter der in einer thailändischen Höhle eingeschlossenen Schüler-Fußballmannschaft ist an einer Blutinfektion gestorben, die er sich bei der Bergungsaktion vor anderthalb Jahren zugezogen hatte. Unteroffizier Beirut Pakbara sei am Freitag seiner Infektion erlegen, teilte die thailändische Marine am Abend auf Facebook mit. Sein Zustand habe sich trotz ständiger ärztlicher Überwachung zusehends verschlechtert.

Zweites Todesopfer

Die zwölf Jungen und ihr Fußballtrainer waren am 23. Juni 2018 bei einem Ausflug in der Tham-Luang-Höhle im Norden Thailands von schnell steigenden Wassermassen eingeschlossen worden. Erst nach 17 Tagen konnte das Team in einer aufwändigen und gefährlichen Rettungsaktion befreit werden. Das Schicksal der Jungen hatte in aller Welt über Wochen für Schlagzeilen gesorgt.

Weiterlesen: Thai-Fußballer dürfen nach Hause – Erster öffentlicher Auftritt

An dem Rettungseinsatz waren Elitesoldaten der thailändischen Marine und Extremtaucher aus aller Welt beteiligt. Bereits damals kam der thailändische Marine-Taucher Saman Gunan ums Leben, während er Sauerstoffflaschen in die Höhle brachte. Zu seinen Ehren wurde in der Nähe des Höhleneingangs eine Statue errichtet.

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