Unfall bei Landung : Heißluftballon im Sauerland abgestürzt: Elf Verletzte

Bei der Landung gab es womöglich Probleme mit dem Brenner.
Bei der Landung gab es womöglich Probleme mit dem Brenner.

Bei der Landung überschlug sich der Korb mehrfach.

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05. Juni 2019, 05:56 Uhr

Marsberg | Im Sauerland sind beim Absturz eines Heißluftballons elf Menschen verletzt worden, zwei davon lebensgefährlich. Nach ersten Erkenntnissen geriet der Ballon bei der Landung in etwa einem Meter Höhe ins Trudeln und stürzte ab, wie ein Polizeisprecher sagte. Daraufhin habe sich der Korb mehrmals überschlagen. Die Verletzungen sollen demnach von dem Brenner stammen, der vermutlich auch den Korb zwischenzeitlich in Brand gesetzt habe. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) ist dabei, den Ballon zu untersuchen, um neue Erkenntnisse zur Absturzursache zu bekommen.

Einsatz dauerte bis in die Nacht

An Bord waren zehn Fahrgäste aus dem hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg im Alter von 22 bis 59 Jahren und ein 64 Jahre alter Kapitän. Bei den Schwerverletzten handelte es sich um eine 51-Jährige und einen 52-Jährigen. Der Einsatz an der Unfallstelle im Bereich Fettküche nahe Marsberg (Hochsauerlandkreis) dauerte bis in die Nacht. Die Polizei informierte auf Twitter über den Verlauf des Einsatzes. Zuvor hatte "Bild" über den Vorfall berichtet.

Laut "Westfälischer Anzeiger" handelt es sich bei dem Ballon mit 32 Metern Höhe, 22 Metern Durchmesser und einem Volumen von 6000 Kubikmetern um einen besonders großen Ballon, in dem entsprechend viele Fluggäste Platz finden

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