Mitteilung auf Instagram : Paukenschlag: Harry und Meghan wollen sich von royalen Pflichten zurückziehen

Prinz Harry und seine Frau Meghan wollen sich von einem Teil ihrer royalen Pflichten verabschieden.
Prinz Harry und seine Frau Meghan wollen sich von einem Teil ihrer royalen Pflichten verabschieden.

Wie Prinz Harry und Herzogin Meghan auf ihrem Instagram-Account mitteilten, wollen sie "finanziell unabhängig" werden.

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08. Januar 2020, 20:07 Uhr

London | Der britische Prinz Harry und Herzogin Meghan wollen in Zukunft einen Großteil ihrer royalen Verpflichtungen aufgeben. Das teilte das Paar am Mittwochabend auf Instagram mit. "Nach vielen Monaten des Nachdenkens und der internen Debatten haben wir beschlossen, in diesem Jahr einen Übergang zu machen und uns eine progressive Rolle innerhalb dieser Institution herauszuarbeiten", schrieben Harry und Meghan zu einem Bild von sich:


Das Paar teilte mit, sich "finanziell unabhängig" machen zu wollen. "Wir beabsichtigen, als 'ranghohe' Mitglieder der Königsfamilie zurückzutreten", betonten Harry und Meghan. Sie versprachen jedoch, die Queen weiterhin zu unterstützen.

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Viel Kritik – auch aus der Familie

Prinz Harry und Meghan wollen demnach versuchen, sowohl im Vereinigten Königreich als auch in Nordamerika zu leben: "Die geografische Ausgewogenheit wird uns in die Lage versetzen, unseren Sohn im Sinne der königlichen Tradition, in die er hineingeboren wurde, zu erziehen – während wir genügend Raum für unsere Familie und unsere Wohltätigkeitsarbeit finden."

Für ihre Entscheidung muss das Paar viel Kritik einstecken. Nach Informationen der Deutschen Presseagentur sollen sie vor ihrem Gang an die Öffentlichkeit nicht alle Royals informiert haben. Das soll zu Enttäuschung und Verärgerung in der Firma – wie sich die Königsfamilie selbst nennt – geführt haben.

Die Geburt ihres Sohnes scheint die Sicht des Paares auf ihr royales Leben verändert zu haben. Foto: dpa/Sussexroyal/Press Association Images
dpa/Sussexroyal/Press Association Images
Die Geburt ihres Sohnes scheint die Sicht des Paares auf ihr royales Leben verändert zu haben. Foto: dpa/Sussexroyal/Press Association Images


Selbst die 93-jährige Queen und ihr ältester Sohn Prinz Charles (71) seien nicht vorab über diesen Schritt informiert worden, berichtete die Zeitung "The Telegraph". Auf Instagram hagelte es viele böse Kommentare, die meist gegen die frühere US-Schauspielerin Meghan gerichtet waren. Die Royal-Expertin und Buchautorin Penny Junor nannte das Vorhaben des Paares "außergewöhnlich und nicht durchdacht". Der Buckingham-Palast reagierte nur kurz und knapp und sprach von einer Entscheidung "in einem frühen Stadium".

Paar wirkte angeschlagen

Harry und Meghan waren in den vergangenen Monaten immer stärker in die Kritik geraten. So war ihnen vorgeworfen worden, dass sie zu sehr auf ihre Privatheit pochten. Erst kürzlich hatten sie sich eine sechswöchige Auszeit von ihren Verpflichtungen genommen und waren mit ihrem kleinen Sohn Archie nach Kanada gereist.

Vor der mehrwöchigen Auszeit von den royalen Verpflichtungen wirkten Harry und Meghan angeschlagen. In einem Fernsehinterview während einer Afrika-Reise hatte Harry kürzlich eingeräumt, dass er und sein Bruder William sich auseinandergelebt hätten.

mit dpa-Material

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