Evakuierung nahe der EZB : Weltkriegsbombe in Frankfurt entschärft

Die entschärfte Bombe wiegt 500 Kilogramm.
Die entschärfte Bombe wiegt 500 Kilogramm.

In Frankfurt ist nahe der Europäischen Zentralbank eine Weltkriegsbombe entschärft worden.

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07. Juli 2019, 17:12 Uhr

Frankfurt/Main | Aufatmen in Frankfurt: Eine 500-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist entschärft. Der Kampfmittelräumdienst gab am Sonntagnachmittag Entwarnung. "Es lief reibungslos", sagte ein Sprecher.

Der Blindgänger war vor zehn Tagen bei Bauarbeiten im Frankfurter Ostend nahe der Europäischen Zentralbank entdeckt worden. Im Vorfeld der Entschärfung hatten rund 16.500 Menschen am Sonntag ihre Wohnungen verlassen müssen. Auch öffentliche Einrichtungen wie der Zoo blieben geschlossen. Schiffe auf dem Main sowie Fernzüge und S-Bahnen verkehrten zeitweise nicht oder wurden umgeleitet. Außerdem wurde eine Landebahn des Frankfurter Flughafens vorübergehend gesperrt.

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Entschärfung soll vier Stunden dauern

"Wir haben dafür etwa vier Stunden eingeplant", sagte René Bennert vom Kampfmittelräumdienst, der zusammen mit einem Kollegen den Sprengkörper entschärfen sollte. Dabei sollten beide Zünder der Bombe ferngesteuert aus der Bombe herausgeschnitten werden. Sie war bei Bauarbeiten in der Nähe der Europäischen Zentralbank gefunden worden.

Die besondere Herausforderung sei, dass die Zünder stark deformiert seien, sagte Bennert zu den möglichen Problemen. Eine kontrollierte Sprengung der amerikanischen Bombe solle es aber "definitiv nicht geben".

Bereits am Samstagmorgen waren die ersten Bewohner aus einem Pflegeheim verlegt worden, das in dem Evakuierungsgebiet liegt. Helfer brachten dabei unter anderem 25 Wachkomapatienten in andere Heime und Krankenhäuser. "Die Verlegung ist problemlos angelaufen", sagte ein Feuerwehrsprecher.

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