Freizeit-Land Geiselwind : Freizeitpark-Besucher in Bayern bleiben in 60 Meter Höhe stecken

Mit einer großen Rettungsaktion wurden Gäste aus einem defekten Fahrgeschäft im 'Freizeit-Land Geiselwind' aus 60 Meter Hähe befreit.
Mit einer großen Rettungsaktion wurden Gäste aus einem defekten Fahrgeschäft im "Freizeit-Land Geiselwind" aus 60 Meter Hähe befreit.

Die Fahrt in luftige Höhe wird in einem Freizeitpark in Geiselwind zum Horrortrip.

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03. September 2019, 22:21 Uhr

Geiselwind | In rund 60 Metern Höhe sind am Dienstag etwa 25 Menschen in einer Aussichtsplattform des fränkischen Freizeitparks "Freizeit-Land Geiselwind" steckengeblieben. Mit einem Hubschrauber wurden die Menschen gerettet, wie ein Feuerwehrsprecher am Dienstagabend sagte. Ein Kind, das sich nach den Angaben weigerte, wurde schließlich von einem Höhenretter abgeseilt. Verletzt wurde niemand, wie eine Polizeisprecherin am Abend sagte.

Foto: dpa/Daniel Karmann
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"Top of the World"

Gegen 16.30 Uhr war die Plattform nach Angaben des Parks in der Luft stehengeblieben. Aus zunächst ungeklärten Gründen habe das Fahrgeschäft mit dem Namen "Top of the World" in den Störungsmodus geschaltet. Die Gondel konnte nicht herabgelassen werden, wie der Feuerwehrsprecher sagte. Deshalb seien Höhenretter zur Gondel gekommen und hätten sie abgesichert. Dann seien die Menschen einzeln an einem Seil in den Hubschrauber gebracht worden. Die meisten Besucher seien nach 19 Uhr wieder in Sicherheit gewesen.

Das Fahrgeschäft werde am Mittwoch geschlossen bleiben. Der TÜV werde nach der Ursache der Störung suchen, hieß es von Seiten der Betreiber. Das unterfränkische "Freizeit-Land Geiselwind" gehört zu den bekanntesten Vergnügungsparks in Bayern.

Vorfall auch in München

Nach einem Brand an einem Verteilerkasten eines Riesenrads in München ist das Fahrgeschäft stehengeblieben und 14 Fahrgäste mussten von der Feuerwehr aus den Gondeln gerettet werden. Verletzt wurde niemand, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Dienstagabend sagte. Nach rund einer Stunde waren alle Fahrgäste wieder am Boden. Die Feuerwehrleute hätten durch gezielte Gewichtsverlagerungen das Rad so bewegen können, dass jede Gondel mit Fahrgästen zum Einstiegspunkt kam.

Die Ursache für den kleineren Brand am Verteilerkasten war zunächst unklar. Rettungskräfte konnten ihn mit einem Feuerlöscher beenden. Das Riesenrad schaltete sich durch das Feuer automatisch stromlos.

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