Eindringliche Warnung der Polizei : Gärtner legte offenbar Bomben bei Leuten, mit denen er Streit hatte: Ein Toter

Ein Landschaftsgärtner steht im Verdacht, Geschäftspartner mit Bomben töten zu wollen.
Ein Landschaftsgärtner steht im Verdacht, Geschäftspartner mit Bomben töten zu wollen.

Ein Arzt ist wohl durch eine Sprengfalle ums Leben gekommen. Tatverdächtig ist ein Landschaftsgärtner.

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04. März 2019, 22:28 Uhr

Enkenbach-Alsenborn | "Die Polizei sucht Zeugen, die Kontakt zu Bernhard Graumann aus Mehlingen hatten. Der 59-jährige Betreiber einer Landschaftsgärtnerei ist am 1. März 2019 verstorben und steht im Verdacht, an der Tötung eines Arztes aus Enkenbach-Alsenborn am vergangenen Freitag beteiligt gewesen zu sein. Die Polizei hat Erkenntnisse, dass auch andere Personen, die in geschäftlicher oder persönlicher Beziehung zu Graumann standen, gefährdet sein könnten", schreibt die Polizei Westpfalz in einer Warnung an die Bevölkerung.

Noch eine Explosion, zwei weitere Verletzte

Bei einer weiteren Explosion wurden am Sonntag ebenfalls im Kreis Kaiserslautern zwei Menschen verletzt, als ein manipuliertes Holzscheit in ihrem Kamin explodierte.

Die Polizei geht davon aus, dass weitere Menschen gefährdet sein könnten. Es sei nicht auszuschließen, dass der 59-Jährige "vor seinem Tod Vorkehrungen getroffen habe, um ihnen zu schaden", hieß es. Personen, die mit ihm in "problematischer privater oder geschäftlicher Beziehung" standen, würden dringend gebeten, sich umgehend mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Todesursache des Gärtners unklar

Der Tatverdächtige starb in der Nacht zum vergangenen Freitag in seinem Wohnhaus. Die Todesursache war am Montag noch unklar. Der 64 Jahre alte Arzt wurde am Freitagvormittag tot vor seiner Praxis in Enkenbach-Alsenborn gefunden. Vermutlich habe er eine getarnte Sprengvorrichtung vom Boden aufheben wollen und dadurch die Explosion ausgelöst, teilte die Polizei mit.

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