Nach Einigung zwischen Bahn und Bundeswehr : Flixbus fordert Gespräche über Gratisfahrten für uniformierte Soldaten

Flixbus hat den Bund nach der Einigung über Gratisfahrten von Soldaten mit der Bahn zu Gesprächen mit weiteren Verkehrsanbietern aufgefordert.Foto: imago images / Gottfried Czepluch
Flixbus hat den Bund nach der Einigung über Gratisfahrten von Soldaten mit der Bahn zu Gesprächen mit weiteren Verkehrsanbietern aufgefordert.Foto: imago images / Gottfried Czepluch

Auch regionale Verkehrsbetriebe oder Fernbusunternehmen seien interessiert, Freifahrten für Soldaten anzubieten.

von
17. August 2019, 08:59 Uhr

Hamburg | Nach der Einigung der Bundeswehr mit der Deutschen Bahn über Gratisfahrten für uniformierte Soldaten hat der Fernbusanbieter Flixbus den Bund zu entsprechenden Gesprächen mit weiteren Verkehrsanbietern aufgefordert. Das sagte Flixbus-Geschäftsführer Fabian Stenger dem "Spiegel" in dessen aktueller Ausgabe. Die meisten Kasernen befänden sich nicht an den Stammstrecken des Bahn-Fernverkehrs. Deshalb seien auch regionale Verkehrsbetriebe oder Fernbusunternehmen interessiert, Freifahrten für Soldaten anzubieten.


"In allen Linienverkehren wird nur mit Ticket oder Nachweis befördert", sagte Stenger. Eine Uniform habe noch nie ausgereicht. Deshalb schlössen Institutionen entsprechende Verträge mit Verkehrsunternehmen - auch sein Unternehmen stehe dem offen gegenüber.

Gratis-Angebot gilt für Dienst- und Privatfahrten

Nach Angaben aus Berliner Koalitionskreisen vom Freitag soll das Gratis-Angebot für Soldaten in Uniform für Dienst- und Privatreisen im Nah- und im Fernverkehr gelten. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt und Vertreter der Deutschen Bahn sollten die Einigung voraussichtlich noch am Wochenende auf Spitzenebene absegnen, hieß es aus der Koalition.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen