Bernhard Günther : Säureanschlag auf Innogy-Manager: Ermittler geben Festnahme bekannt

Innogy-Manager Bernhard Günther wurde Opfer eines Säureanschlags.
Innogy-Manager Bernhard Günther wurde Opfer eines Säureanschlags.

Der Innogy-Finanzchef war im März 2018 in der Nähe seines Wohnhauses überfallen und mit Säure übergossen worden.

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24. Oktober 2019, 12:28 Uhr

Haan | Eineinhalb Jahre nach dem Säureanschlag auf Innogy-Manager Bernhard Günther in Haan bei Düsseldorf haben die Ermittler einen Verdächtigen festgenommen. Das erklärte ein Sprecher der Wuppertaler Staatsanwaltschaft am Donnerstag auf Anfrage. Es werde im Laufe des Tages eine Presseerklärung mit weiteren Informationen geben, sagte er. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet.

Der Innogy-Finanzchef war am 4. März 2018 – einem Sonntag – nach dem Joggen mit Freunden in der Nähe seines Wohnhauses überfallen worden. Zwei Männer warfen ihn zu Boden und übergossen ihn mit Säure. Günther wurde wenige Wochen nach der Tat aus dem Krankenhaus entlassen und nahm bald darauf die Arbeit wieder auf.

Ermittlungen zunächst eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Wuppertal hatte ihre Ermittlungen wegen versuchten Mordes im September 2018 eigentlich erfolglos eingestellt. Trotz umfangreicher Untersuchungen seien die Identität der Täter sowie das Motiv für den Anschlag unklar geblieben, teilte die Behörde damals mit. Innogy hatte für Hinweise eine Belohnung von bis zu 80.000 Euro ausgesetzt.

Günther war im März 2019 – rund ein Jahr nach dem Angriff – erstmals wieder öffentlich bei einer Bilanzpressekonferenz aufgetreten.

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