Verbindung Gedser-Rostock betroffen : Fahndung der Polizei: Fährbetrieb nach Deutschland wieder aufgenommen

Der Fährhafen Rostock.
Der Fährhafen Rostock.

Der Fährverkehr zwischen Deutschland und Dänemark ruht. Die Polizei fahndet nach drei gefährlichen Personen.

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28. September 2018, 16:49 Uhr

Kopenhagen | Eine Polizeiaktion hat am Freitag große Teile des Verkehrs rund um die dänische Hauptstadt Kopenhagen und den Fährverkehr nach Deutschland lahmgelegt.

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Nachdem Brücken gesperrt sowie Züge und Fährverbindungen eingestellt wurden, ging die Polizei am Nachmittag mit der Fahndung nach einem schwarzen Volvo an die Öffentlichkeit. "Im Fahrzeug befinden sich vermutlich drei Personen, die mit ernsthafter Kriminalität in Verbindung gebracht werden", hieß es in einer Pressemitteilung. Bei dem Wagen mit dem schwedischen Kennzeichen ZBP 546 handelt es sich um einen Leihwagen aus Stockholm.

Die Polizei riet davon ab, mit den Personen in Kontakt zu treten, sondern sofort die Polizei zu kontaktieren. Weitere Informationen könne man derzeit noch nicht veröffentlichen, heißt es in der Mitteilung. Laut der schwedischen Zeitung Aftonbladet soll es sich um einen Entführungsfall handeln.

Deutsche Behörden wurden von der dänischen Polizei offenbar noch nicht um Hilfe gebeten. „Bislang haben wir als Bundespolizei im deutsch-dänischen Grenzgebiet kein Fahndungsersuchen seitens der dänischen Polizei erhalten“, sagte Hanspeter Schwartz, Sprecher der Bundespolizei Flensburg auf Anfrage unserer Redaktion.

Im Zuge der Fahndung waren die Storebeltbrücke und die Øresundbrücke nach Schweden für rund eine Stunde gesperrt worden. Auch die Fährverbindungen Gedser-Rostock, Helsingør-Helsingborg und Rødby-Puttgarten wurden kurzzeitig eingestellt.

Die Reederei Scandlines meldete am Nachmittag, dass die Verbindung Helsingør-Helsingborg wieder in Betrieb sei. Nach Informationen des Kundenservice von Scandlines fahren auch die anderen Fähren wieder normal. Auch der Bahnverkehr auf Seeland südlich von Kopenhagen war von der Sperrung betroffen. Ein Sprecher der Dänischen Bahn DSB sagte der Nachrichtenagentur Ritzau, dass die Züge seit 15 Uhr wieder rollten, Reisende aber noch einige Stunden lang mit Verspätungen rechnen müssten.

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