Nach Stopp von 100 Luxusautos auf A20 : Eurorally führt 2020 nicht mehr durch Deutschland

Mehr als 100 Sportwagen wurden im Mai von der Polizei stillgelegt.
Mehr als 100 Sportwagen wurden im Mai von der Polizei stillgelegt.

Nach dem Stopp von über 100 Sportautos im Mai umfährt der Veranstalter der Eurorally im kommenden Jahr das Problem.

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18. Juni 2019, 16:52 Uhr

Wismar | Seit vielen Jahren führt der Weg der Eurorally-Teilnehmer durch Deutschland. In diesem Jahr sollte für die meisten Fahrer bei der Europa-Rundfahrt jedoch auf der A20 bei Wismar Schluss sein. Die Polizei zog im Mai über 100 Sportwagen aus dem Verkehr. Der Vorwurf: Die Fahrer seien mit über 250 Stundenkilometern durch Mecklenburg-Vorpommern gerast. Die Polizei legte die Luxuskarren für kurze Zeit still – auf einem kleinen Rastplatz bei Furchsberg an der A20. Die Fotos davon verbreiteten sich rasend schnell im Netz.

Foto: dpa/Bernd Wüstneck
picture alliance/dpa
Foto: dpa/Bernd Wüstneck

Nach dem Vorfall, der den Zeitplan und den Ablauf der Eurorally laut Veranstalter über den Haufen warf, zieht selbiger nun die Notbremse: Künftig führt die Rundfahrt nicht mehr durch Deutschland. So steht es auf der Facebook-Seite der Veranstalter:

"Für diejeneigen, die Fragen haben, können wir klarstellen, dass der Trip im nächsten Jahr nicht durch Deutschland gehen wird”, erklärten die Veranstalter auf ihrer offiziellen Facebook-Seite. Die deutsche Polizei hat offenbar nachhaltig Eindruck hinterlassen.

Weiterlesen: Vorfall auf A20: Wenn das Partyvolk in Luxuskarren über die Autobahn rast

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