Gefährliche Attraktion im Video : Spanische Stadt testet Rutsche als Straßenverbindung – und scheitert

Haben Rutschen Platz in der Planung von urbaner Mobilität? Der Gedanke mag gut sein, an der Umsetzung hat es in einer spanischen Stadt aber gehapert.
Haben Rutschen Platz in der Planung von urbaner Mobilität? Der Gedanke mag gut sein, an der Umsetzung hat es in einer spanischen Stadt aber gehapert.

Weil Menschen aus der Rutsche flogen und sich teils verletzten, sperrte der Stadtrat die Rutsche direkt wieder ab.

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12. Mai 2019, 18:53 Uhr

Estepona | Um zwei Straßen an einem Hang miteinander zu verbinden, hat die spanische Stadt Estepona in der Touristenregion Costa del Sol eine 38 Meter lange Metallrutsche errichten lassen. Einen Tag nach ihrer Eröffnung wurde sie nun schon wieder geschlossen. Der Grund: Verdacht auf Sicherheitsmängel.

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Denn während lokale Medien zunächst von "Europas längster städtischer Rutsche" schwärmten, nahmen die Rutschenden bei mehr als 32 Prozent Neigung so viel Fahrt auf, dass einige aus der Rutsche flogen.

"Die Rutsche von Estepona ist scheiße. Ich war da und habe sie ausprobiert", twitterte eine Spanierin. "Mich hat es rausgeworfen und mir tut es überall weh. Ich bin zwei Meter weit geflogen und die Polizisten haben nur gelacht." Dazu postete sie Fotos von aufgeschürften Ellbogen.

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Ein ebenfalls auf Twitter veröffentlichtes Video zeigt eine Frau, die mit hohem Tempo die Rutsche heruntergleitet und am Ende nicht rechtzeitig stoppen kann:

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Auch der Junge in diesem Video tut sich weh, als er die Rutsche hinuntersaust und ungebremst unten aufkommt. Der trockene Kommentar zum Tweet: "Ich würde nebenan ein Bestattungsinstitut eröffnen und einen Taxiservice, der die Leute direkt in die Notaufnahme bringt."

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Die Stadt pocht in einer Stellungnahme jedoch darauf, dass die Benutzung der Edelstahlrutsche grundsätzlich sicher sei. Mehr als tausend Menschen seien ohne Zwischenfall hinuntergerutscht. Die Unfälle seien demnach Einzelfälle. Trotzdem sperrte der Stadtrat die Rutsche aufgrund der Beschwerden ab und beantragte eine erneute Überprüfung.

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