Evakuierungen in Nordrhein-Westfalen : Bombendrohungen per Mail: Drei Moscheen in Nordrhein-Westfalen evakuiert

In NRW geht die Polizei Bombendrohungen gegen muslimische Gotteshäuser nach.
In NRW geht die Polizei Bombendrohungen gegen muslimische Gotteshäuser nach.

Die Polizei reagierte auf Droh-Mails mit größeren Einsätzen, die bis zum späten Abend andauerten.

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12. Februar 2020, 19:52 Uhr

In Nordrhein-Westfalen ist am Mittwochabend eine weitere Moschee wegen einer Bombendrohung evakuiert worden. Die Polizei teilte am frühen Donnerstagmorgen mit, dass auch eine Moschee in Bielefeld bedroht worden sei. Bereits am Mittwochnachmittag waren drei Bombendrohungen in Moscheen in Essen, Unna und Hagen eingegangen, die Gebäude wurden evakuiert.

Am Abend bemerkten Verantwortliche der Bielefelder Moschee die anonyme Droh-E-Mail und informierten die Polizei, hieß es weiter. Die Moschee wurde ebenfalls evakuiert, Spürhunde fanden auch hier keinen Sprengstoff. Der Staatsschutz der Bielefelder Polizei ermittelt.

Zuvor war jeweils in einer Moschee in Essen, Unna und Hagen sei am Nachmittag eine inhaltlich vergleichbare E-Mail mit bedrohendem Inhalt eingegangen, teilte die Polizei mit. "Wir haben die betroffenen Gebäude evakuiert. Es ist niemand zu Schaden gekommen bislang", sagte ein Sprecher der Polizeibehörde in Dortmund, die die Ermittlungen koordiniert.

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Außerdem seien Straßen im Umfeld der drei Moscheen zunächst abgesperrt worden, um eine mögliche Gefährdung von Passanten und Verkehrsteilnehmern auszuschließen. So musste in Essen eine viel befahrene Straße für den Verkehr gesperrt werden.

Entwarnung am Abend

Mehrere Stunden später gab die Polizei in allen Fällen Entwarnung. In den Moscheen in Essen, Unna und Hagen seien keine verdächtigen Gegenstände gefunden worden, hieß in Polizei-Tweets.

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Nach 15 Uhr waren am Mittwoch die örtlichen Polizeibehörden darüber informiert worden, dass bei einer Moschee im Stadtgebiet eine E-Mail eingegangen ist, "in der mit dem Einsatz von Sprengmitteln innerhalb des Gebäudes gedroht wurde".

Die Polizei informierte auf Twitter über die größeren Einsätze "aufgrund einer Drohung mit dem Einsatz von Sprengmitteln". Personen sollten diese Bereiche meiden, damit die Einsatzkräfte ungestört arbeiten können. Zugleich appellierte beispielsweise die Polizei Essen auf Twitter: "Bitte keine Fotos/Filme von polizeilichen Maßnahmen online stellen. Sie unterstützen damit den/die Täter!"

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