Nordrhein-Westfalen : Erhöhter Terrorverdacht: Razzien gegen islamistische Gefährder

Polizeibeamte in Düren laden Kartons in ein Auto.
Polizeibeamte in Düren laden Kartons in ein Auto.

Die Polizei hat vier Männer zur Gefahrenabwehr in Gewahrsam genommen. Es handele sich aber nicht um Festnahmen.

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18. Juli 2019, 06:55 Uhr

Köln | Die Polizei hat am frühen Donnerstagmorgen Wohnungen mutmaßlicher Gefährder aus dem islamistischen Umfeld in Düren und Köln durchsucht. Hintergrund der Razzien seien Erkenntnisse der Sicherheitsbehörden, die auf einen Terrorverdacht hindeuten, teilte die Kölner Polizei mit. Der Fokus liege auf einer Wohnung in Düren – auch in Köln seien Wohnungen durchsucht worden. Bei dem Einsatz wurden auch Spezialkräfte eingesetzt.

Die Fahnder nahmen zwei Männer in Düren zur Vernehmung mit auf die Wache, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Polizeikreisen erfuhr. Die Männer hätten möglicherweise einen Anschlag begehen wollen. Später hieß es aus Sicherheitskreisen, die Männer seien nicht festgenommen worden.

Polizei kündigt erste Ergebnisse an

Der Einsatz habe um vier Uhr begonnen. In der Wohnung in Düren sei "nach weiteren konkreten Anhaltspunkten für eine Anschlagsplanung" gesucht worden, teilte die Polizei mit. Beamte trugen am Morgen Pappkartons aus der Wohnung, wie ein dpa-Reporter berichtete. Zu sehen waren Polizisten und weitere Personen – offensichtlich Beamte in Zivil.

Einschätzungen zur Gefahrenlage und erste Ergebnisse der Durchsuchungen wollte die Polizei am Vormittag mitteilen.

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