Per Urteil : Niederländer will sich 20 Jahre jünger machen – für mehr Erfolg bei Tinder

Vor Gericht möchte ein Niederländer sein Alter senken lassen – als jüngerer Mann erhofft er sich mehr Erfolg im Online-Dating.
Vor Gericht möchte ein Niederländer sein Alter senken lassen – als jüngerer Mann erhofft er sich mehr Erfolg im Online-Dating.

Ein 69 Jahre alter Niederländer will wieder 49 sein. Sein Antrieb? Bessere Chancen bei Tinder.

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08. November 2018, 15:36 Uhr

Arnhem | Du bist so alt, wie du dich fühlst: Emile Ratelband lebt nach diesem Motto. Der Niederländer fühlt sich viel jünger als die in seinem Pass angegebenen 69 Jahre. 49, findet er, sei viel eher ein passendes Alter für ihn. Deswegen zieht der Motivationstrainer nun vor Gericht. Wie die BBC und andere Medien berichten, hat Ratelband Klage in den Niederlanden eingereicht, um sein Alter offiziell ändern zu lassen.

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Sein Argument: Wenn Menschen ihren Namen und ihr Geschlecht ändern können, warum dann nicht auch ihr Alter? Mit 49 Jahren könnte er wieder mehr arbeiten – und hätte größeren Erfolg bei Dating-Plattformen wie Tinder, so der Buchautor. Ratelband erlangte in den 90er Jahren mit seiner Show beim Sender RTL II "Tsjakkaa! Du schaffst es" auch in Deutschland Bekanntheit.

Er würde auch auf seine Rente verzichten

"Als 69-jähriger Mann stoße ich an Grenzen. Wenn ich wieder 49 Jahre alt wäre, könnte ich ein neues Haus kaufen, ein anderes Auto fahren und ich könnte mehr arbeiten", so Ratelband gegenüber der BBC. "Wenn ich bei Tinder angebe, dass ich 69 bin, bekomme ich keine Antwort. Mit 49 hingegen und mit meinem Gesicht, wäre ich in einer komfortablen Position." Seine Ärzte würden ihm bescheinigen, dass er körperlich um einiges jünger sei als die offiziellen 69 Jahre.

In diese Zeit wünscht sich Emile Ratelband zurück: Der Niederländer bei einem Talkshow-Auftritt im Juni 1997.
imago/teutopress
In diese Zeit wünscht sich Emile Ratelband zurück: Der Niederländer bei einem Talkshow-Auftritt im Juni 1997.

Nun müssen sich niederländische Gerichte mit dem Fall befassen. Dass Ratelband Erfolg haben wird mit seiner Klage ist unwahrscheinlich – dabei würde er sogar freiwillig auf seine Pension verzichten. Zumindest das Tinder-Probleme ließe sich auch anders lösen: Niemand muss seine Geburtsurkunde einreichen, wenn er sich bei der App anmeldet.


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