Zwei Tage nach der Zulassung : E-Scooter-Fahrer stirbt bei Verkehrsunfall in Schweden

E-Scooter stehen immer öfter in europäischen Städten zum Ausleihen bereit. In Schweden ereignete sich schon kurz nach der Einführung ein tödlicher Unfall.
E-Scooter stehen immer öfter in europäischen Städten zum Ausleihen bereit. In Schweden ereignete sich schon kurz nach der Einführung ein tödlicher Unfall.

In Schweden können die E-Scooter je nach Höchstgeschwindigkeit als Fahrrad oder Moped eingestuft werden.

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31. Mai 2019, 18:35 Uhr

Helsingborg | Der Fahrer eines E-Scooters ist am Freitag nach einem Unfall in der schwedischen Stadt Helsingborg gestorben. Nach Polizeiangaben war der 27-Jährige am Donnerstagabend auf einem elektrisch betriebenen Leihroller unterwegs, als er von einem Auto angefahren wurde. Er wurde umgehend in ein nahegelegenes Krankenhaus gefahren, wo er am Freitag seinen Verletzungen erlag.

Die Firma VOI, die erst am Mittwoch mit dem Verleih von E-Scootern in der südschwedischen Stadt begonnen hatte, bestätigte, dass eines ihrer Gefährte in den Unfall verwickelt war.

Neue Transportmethode schafft Probleme

E-Scooter erfreuen sich in Schweden, wie in vielen anderen Ländern weltweit, wachsender Beliebtheit. Gleichzeitig sind sie umstritten, weil sie als Verkehrsrisiko gelten und von ihren Nutzern bisweilen achtlos auf Gehwegen liegengelassen werden.

Stadtverwaltungen ringen damit, wie sie mit der neuen Transportmethode umgehen sollen. In Schweden können die E-Scooter je nach Höchstgeschwindigkeit als Fahrrad oder Moped eingestuft werden.

In Deutschland dürfen die elektrischen Roller ab Mitte Juni auf Radwegen und Straßen fahren. Die Bundesregierung hatte vor gut einer Woche die dafür nötige Verordnung beschlossen. Anders als ursprünglich vorgesehen sollen die E-Scooter nicht auf Gehwegen und in Fußgängerzonen fahren dürfen, außerdem gilt ein Mindestalter von 14 Jahren für ihre Nutzung.

Weiterlesen: Was beim Kauf von E-Tretrollern zu beachten ist

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