Kurioser Fall in Frankreich : Dorfschule halb leer: Bürgermeister will Viagra verteilen

Ein französischer Bürgermeister hat eine eigenwillige Idee gegen den Kindermangel in seiner Kommune.
Ein französischer Bürgermeister hat eine eigenwillige Idee gegen den Kindermangel in seiner Kommune.

In einem französischen Dorf mangelt es an Nachwuchs. Den Bürgermeister brachte das auf eine kuriose Idee.

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24. Mai 2019, 07:32 Uhr

Montereau | Der Bürgermeister eines Dorfes in Frankreich will drohendem Bevölkerungsschwund mit ganz besonderen Methoden entgegenwirken. Er habe vorgeschlagen, in der Gemeinde die Potenzpille Viagra verteilen zu lassen, erklärte der Bürgermeister von Montereau, Jean Debouzy, der Deutschen Presse-Agentur.

Damit wolle er die Bewohner zur Produktion von mehr Kindern anregen, so Debouzy – denn Montereau und die Nachbargemeinde La Cour-Marigny im Département Loiret südlich der Hauptstadt Paris haben ein Nachwuchsproblem. Es gebe nicht genügend Kinder, um künftig alle Schulklassen zu füllen, sagte der Bürgermeister.

Potenzpillen für Paare im gebärfähigen Alter

Deshalb erließ er Mitte Mai eine Gemeindeverordnung, die "die Verteilung von kleinen blauen Pillen" an Paare zwischen 18 und 40 Jahren vorsieht, wie mehrere französische Medien berichteten. Er meine seine Idee durchaus ernst, betonte Debouzy.

Ganz ohne Augenzwinkern kann er aber doch nicht darüber sprechen. Wer für die Kosten für das Potenzmittel aufkommen und wie viel die Sondermaßnahme die kleine Gemeinde kosten könnte, werde man sehen, wenn das erste Paar nach einer Schachtel Viagra im Rathaus frage, so der Bürgermeister der 600-Einwohner-Gemeinde.

Weiterlesen: Warnung vor Potenzmittel "Rammbock" – es kann tödlich sein!

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