Schnee, Wind, Lawinen : Welche Skigebiete in Deutschland sind zurzeit geschlossen?

Welche Skigebiete sind offen, welche zu? Im Artikel gibt es alle Informationen dazu.
Welche Skigebiete sind offen, welche zu? Im Artikel gibt es alle Informationen dazu.

Lawinengefahr, Wind, Schneebruch: In vielen Skigebieten geht derzeit nichts.

von
14. Januar 2019, 15:22 Uhr

München | In vielen Skigebieten Bayerns standen am Montag die Lifte still. In Deutschlands höchstem Skigebiet an der Zugspitze blieben die Anlagen geschlossen; in den anderen Skigebieten bei Garmisch-Partenkirchen konnten Skifahrer nur in den niedrigen Lagen ihre Schwünge ziehen. Im Skigebiet Oberstdorf und Kleinwalsertal liefen am Montag von 48 Liften nur 18.

Stillstand am Sudelfeld

In den Skigebieten am Sudelfeld und am Spitzingsee standen die Lifte komplett; unter anderem zum Spitzingsee war die Zufahrt wegen Lawinensprengungen gesperrt. Am Brauneck liefen nur Lifte in unteren Lagen. "Bei uns ist es vor allem die Schneelast auf dem Bäumen", sagte eine Sprecherin des Ski- und Bergbahnverbundes Alpen Plus. Ein Baum sei auf das Seil einer Liftanlage gefallen, andere Bäume seien in die Piste gestürzt. "Wir hoffen, dass wir Mitte oder Ende der Woche wieder in Betrieb gehen können."

Auch in den ostbayerischen Skigebieten sind Pisten und Loipen gesperrt, unter anderem am Großen Arber standen die Lifte still. Wann die Pisten wieder freigegeben werden, konnte ein Sprecher des Tourismusamtes in Bodenmais noch nicht abschätzen. Das entscheide sich von Tag zu Tag. Gleiches gilt für das dortige Langlaufzentrum am Bretterschachten. Die Schneebruchgefahr sei zu groß.

In Sankt Englmar (Kreis Straubing-Bogen) waren am Montag Skipisten und Loipen ebenfalls nicht benutzbar. Ab Dienstag sollten einige Lifte wieder in Betrieb gehen, sagte eine Tourismus-Sprecherin. Die Höhenloipe am Hirschenstein bleibe vorerst gesperrt, kleinere Loipen sollen von Dienstag an freigegeben werden.

Hier gibt es immer aktuelle Informationen, ob die Skigebiete offen oder geschlossen sind:

Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

Etwa 65.000 Schüler und Lehrer allein in unserem Verbreitungsgebiet erhalten in einem gemeinsamen Projekt der Zeitungsverlage und des MV-Bildungsministeriums bis zum Jahresende kostenlosen Zugang zu den Newsportalen. Fragen Sie an den Einrichtungen ihrer Kinder nach den Bedingungen und Login-Daten, die Sie auch in der Familie nutzen können.
Was bewegt die Schüler ab Klasse 5 bis hinauf in die Gymnasien und Berufsschulen unseres Landes? Was passiert in ihrem Umfeld, in Deutschland und der Welt? Wie können seriöse Nachrichten von Fake News unterschieden werden?
Die Schweriner Volkszeitung und die Norddeutschen Neuesten Nachrichten bieten den Schülern die aktuellsten Berichte, liefern in einem speziellen Dossierbereich "Diskussionsstoff" für den Unterricht und möchten mit ihnen in Austausch kommen.
 
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen