Bekannte Persönlichkeiten : Diese Prominenten sind im Jahr 2020 gestorben

Auch in diesem Jahr nehmen wir Abschied von bekannten Persönlichkeiten.
Auch in diesem Jahr nehmen wir Abschied von bekannten Persönlichkeiten.

Welche Musiker, Schauspieler, Sportler und andere Berühmtheiten starben im Jahr 2020? Hier finden Sie einen Überblick.

von
23. Januar 2020, 17:24 Uhr

Berlin | Eine chronologische Übersicht der prominenten Todesfälle 2020:

Komiker Terry Jones (21. Januar)

Der Monty-Python-Star Terry Jones starb am 21. Januar im Alter von 77 Jahren. Der Komiker und Regisseur litt seit Jahren an einer seltenen Form von Demenz. Jones führte bei einigen der beliebtesten Monty-Python-Filme Regie, darunter neben "Das Leben des Brian" auch "Die Ritter der Kokosnuss". In der Fernsehserie "Monty Python's Flying Circus" und den Filmen spielte er zahlreiche Rollen, häufig in Frauenkleidern.

Terry Jones Foto: AFP/MAX NASH
Terry Jones Foto: AFP/MAX NASH


Schauspieler Joseph Hannesschläger (20. Januar)

Der Schauspieler Joseph Hannesschläger ist am 20. Januar im Alter von 57 Jahren gestorben. Der Star aus "Rosenheim Cops" hatte Hannesschläger in mehr als 400 Folgen und drei Fernsehfilmen die Rolle des Kriminalhauptkommissars und Landwirts Korbinian Hofer übernommen.

Joseph Hannesschläger. Foto: imago images/Sven Simon
imago images/Sven Simon
Joseph Hannesschläger. Foto: imago images/Sven Simon


Aeronauten-Sänger Olifr M. Guz (19. Januar)

Oliver Maurmann alias Olifr M. Guz, der Frontmann der Schweizer Band "Die Aeronauten", ist am 19. Januar im Alter von 52 Jahren gestorben. Maurmann habe im Krankenhaus fast vier Monate, letztlich vergeblich, auf ein neues Herz gewartet, schrieben die Bandmitglieder. Maurmann trat auch als Solointerpret auf. Der Sender nannte ihn einen "Anti-Held der Schweizer Musik". Er habe die Szene mit poetischem Punk, Pop und Soul bereichert.

Oliver Maurmann alias Olifr M. Guz. Foto: imago images/Hogreve
imago images/Hogreve
Oliver Maurmann alias Olifr M. Guz. Foto: imago images/Hogreve


Schauspieler Ferdinand Schmidt-Modrow (15. Januar)

Der Schauspieler Ferdinand Schmidt-Modrow starb am 15. Januar im Alter von 34 Jahren. Schmidt-Modrow spielte unter anderem bei der Fernsehserie "Dahoam is Dahoam" als Pfarrer Simon Brandl und in der Telenovela "Sturm der Liebe" als Bertram Liebig mit. Außerdem war er in mehreren Kinofilmen zu sehen, unter anderem in dem Drama "Die Welle" an der Seite von Jürgen Vogel und Frederick Lau.

Ferdinand Schmidt-Modrow. Foto: imago images/Mary Evans
imago images/Mary Evans
Ferdinand Schmidt-Modrow. Foto: imago images/Mary Evans


Sophie Kratzer (13. Januar)

Die ehemalige Eishockey-Nationalspielerin Sophie Kratzer starb am 13 Januar im Alter von nur 30 Jahren an einer schweren Krankheit. Die im bayrischen Landshut geborene Kratzer spielte seit 2008 für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft, nahm an fünf Weltmeisterschaften sowie den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi teil und kam in 149 Länderspielen zum Einsatz.

Bei der WM 2017 in Plymouth (USA) feierte Kratzer den größten deutschen Erfolg der WM-Geschichte mit, als die DEB-Auswahl überraschend ins Halbfinale einzog und den vierten Platz belegte. Im gleichen Jahr wurde sie mit dem ESC Planegg zum insgesamt siebten Mal deutscher Meister. Für den DEB arbeitete Kratzer zuletzt bei der Organisation der Männer-WM in Köln und Paris mit.

Sophie Kratzer. Foto: imago images/Eibner
imago sportfotodienst via www.imago-images.de
Sophie Kratzer. Foto: imago images/Eibner


Rush-Schlagzeuger Neil Peart (7. Januar)

Der Schlagzeuger Neil Peart ist tot. Peart, der für die kanadische Rock-Band Rush am Schlagzeug saß, sei am 7. Januar im Alter von 67 Jahren in Kalifornien an einem Hirntumor gestorben, berichteten US-Medien am Freitag unter Berufung auf einen Sprecher seiner Familie. Der Schlagzeuger sei bereits am Dienstag einem Krebsleiden erlegen, teilte die Band Rush "mit gebrochenem Herzen und tiefster Traurigkeit" per Kurznachrichtendienst Twitter mit. Peart habe mehr als drei Jahre lang gegen den Krebs gekämpft.

Neil Peart. Foto: afp
afp
Neil Peart. Foto: afp


Ex-Nationaltorwart Hans Tilkowski (5. Januar)

Der frühere deutsche Fußball-Nationaltorwart und einstige Schlussmann von Borussia Dortmund starb am 5. Januar im Alter von 84 Jahren nach langer Krankheit, wie der BVB unter Berufung auf Tilkowskis Familie am Montag bestätigte. Sein Name ist eng mit dem legendären Wembley-Tor aus dem WM-Finale von 1966 verknüpft.

Hans Tilkowski. Foto: dpa/ Bernd Thissen
dpa/ Bernd Thissen
Hans Tilkowski. Foto: dpa/ Bernd Thissen


Schauspielerin Veronika Fitz (4. Januar)

Die Volksschauspielerin Veronika Fitz starb am 4. Januar nach langer schwerer Krankheit im Kreis ihrer Familie, wie ihre Tochter mitteilte. Fitz wurde 83 Jahre alt. Bekannt wurde die Schauspielerin vor allem durch ihre Hauptrolle in der BR-Serie "Die Hausmeisterin" an der Seite von Helmut Fischer und Ilse Neubauer. Auch in "Forsthaus Falkenau" und "Der Bulle von Tölz" stand sie vor der Kamera.

Veronika Fitz. Foto: dpa/Tobias Hase
dpa/Tobias Hase
Veronika Fitz. Foto: dpa/Tobias Hase


Ex-Freund von Whitney Houstons Tochter, Nick Gordon (1. Januar)

Der ehemalige Lebensgefährte von Whitney Houstons Tochter Bobbi Kristina Brown starb am 1. Januar im Alter von 30 Jahren in Florida. US-Medien berichteten unter Berufung auf Nick Gordons Bruder, dass er nach einer Drogenüberdosis am Neujahrstag starb.

Gordon wurde in einem Zivilprozess für den Tod seiner Ex-Freundin mitverantwortlich gemacht. Die 22-Jährige war im Januar 2015 bewusstlos in einer Badewanne gefunden worden und nach einem halben Jahr im Koma gestorben. Gordon wurde damals zur Zahlung von 36 Millionen Dollar (32 Millionen Euro) Schadenersatz verurteilt. Bobbi Kristina war die Tochter des US-Sängerpaares Whitney Houston und Bobby Brown (50).

Bobbi Kristina Brown und Nick Gordon. Foto: dpa/epa/Paul Buck
dpa/epa/Paul Buck
Bobbi Kristina Brown und Nick Gordon. Foto: dpa/epa/Paul Buck


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen