Wildtiere im Zirkus : Die letzten vier dänischen Zirkus-Elefanten gehen in Rente

Die Elefanten-Pensionäre bei einer Dusche.
Die Elefanten-Pensionäre bei einer Dusche.

Noch dürfen Elefanten, Seelöwen und Zebras in dänischen Zirkussen auftreten. Doch das könnte sich bald ändern.

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31. August 2019, 15:26 Uhr

Kopenhagen | Die vier letzten dänischen Zirkus-Elefanten werden von Dänemarks Regierung aufgekauft und in den wohlverdienten Ruhestand geschickt. Nach Angaben eines dänischen Ministeriums zahlt der Staat elf Millionen Kronen (etwa 1,5 Millionen Euro) für Ramboline, Lara, Djunga und Jenny. Bisher stehe noch nicht fest, in welchem Zoo die vier Dickhäuter ihren Lebensabend verbringen werden.

Der Direktor des Circus Arena, Benny Berdino, der Minister für Ernährung, Mogens Jensen, die Direktorin des Circus Trapez, Isabella Enoch und die Direktorin für Tierschutz, Britta Riis, im Stall der demnächst verrenteten Elefanten. Foto: imago images / Ritzau Scanpix
imago images / Ritzau Scanpix
Der Direktor des Circus Arena, Benny Berdino, der Minister für Ernährung, Mogens Jensen, die Direktorin des Circus Trapez, Isabella Enoch und die Direktorin für Tierschutz, Britta Riis, im Stall der demnächst verrenteten Elefanten. Foto: imago images / Ritzau Scanpix


Die Haltung von wilden Tieren in dänischen Zirkussen ist streng reglementiert. Nur Elefanten, Seelöwen und Zebras waren bisher in Zirkus-Shows erlaubt. Ein Gesetzentwurf über ein generelles Verbot wilder Tiere werde demnächst dem Parlament vorgelegt, hieß es in der Mitteilung des Ministeriums.

In 40 Ländern weltweit, darunter 19 europäischen Staaten, ist die Haltung wilder Tiere in Zirkussen stark eingeschränkt oder bereits komplett verboten.

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