Erfolgreicher als "Eiskönigin"? : "Die Unglaublichen 2": Fakten und Filmclips zum Start

Die Unglaublichen 2: Der zweite Teil der Reihe hat sich auf die vordersten Plätze der erfolgreichsten Trickfilme aller Zeiten gespielt. Foto: Disney/Pixar
Die Unglaublichen 2: Der zweite Teil der Reihe hat sich auf die vordersten Plätze der erfolgreichsten Trickfilme aller Zeiten gespielt. Foto: Disney/Pixar

Kein Trickfilm hat mehr Geld verdient als "Die Unglaublichen 2" – in den USA. Schlägt er "Frozen" auch international?

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24. September 2018, 10:27 Uhr

Berlin | Am Donnerstag, 27. September, kommt "Die Unglaublichen 2" auch in die hiesiegen Kinos. Der Deutschland-Start könnte Disneys "Eiskönigin" vom Thron der erfolgreichsten Trickfilme aller Zeiten stoßen. Was muss man über den Superhelden-Spaß wissen? (Was muss man gucken? Diese Filme starten im Oktober)

Die Geschichte: Massive Kollateralschäden von Superhelden-Einsätzen haben in den 60er-Jahren zu Protesten geführt. Die Parrs, eine Familie mit übermenschlichen Kräften, lebt deshalb unauffällig unter falscher Identität. In ihrem ersten Abenteuer („Die Unglaublichen“, 2004) müssen sie ihre Maskerade aufgeben, als ein Schurke alle Superhelden der Welt für geheime Versuche entführt. Nach gewonnener Schlacht taucht am Ende des Films ein neuer Antagonist auf: der maulwurfartige Tunnelgräber. Genau hier setzt Teil 2 an: Gemeinsam mit dem Helden Frozone stellen die Parrs sich dem Tunnelgräber entgegen.

Der Kassenerfolg: Seit dem US-Start im Juni lassen „Die Unglaublichen“ Kassenrekorde purzeln: Mit einem Einspielergebnis von jetzt schon 1,195 Milliarden Dollar hat der Film seinen eigenen Vorgänger (633 Millionen Dollar) weit hinter sich gelassen, auch inflationsbereinigt. In der Liste der erfolgreichsten Filme aller Zeiten liegt „Die Unglaublichen 2“ auf Rang 17. In den USA ist die Komödie damit schon der erfolgreichste Trickfilm aller Zeiten. International liegt nur noch ein einziger Animationsfilm davor: „Die Eiskönigin“ (2013) mit 1,276 Milliarden Dollar. Rund 80 Millionen Dollar trennen die Superhelden noch vom Spitzenplatz. (Ist das was für Kinder? "Das Haus der geheimnisvollen Uhren" im Kino)

Der Regisseur: Der Sinn für Ironie und Tempo, den Brad Bird schon als Autor und Regisseur des ersten „Unglaublichen“-Films bewies, verdankt sich einer profunden Schule: Über 180 „Simpsons“-Episoden hat er als Figurenentwickler und Regisseur verantwortet. Zu seinem Werk gehören auch der Animationsfilm „Ratatouille“ (2007) und der Action-Thriller „Mission Impossible 4“ (2011).

Die Stimmen: Wie jeder Animationsfilm punktet auch „Die Unglaublichen 2“ mit hochkarätigen Sprechern. Im Original gehören Holly Hunter, Samuel L. Jackson, Isabella Rossellini und Cathrine Keener dazu – so wie auch der Regisseur selbst: Brad Bird leiht der ältlichen Designerin Edna Mode seine Stimme. Unter den deutschen Sprechern sind Markus Maria Profitlich, Emilia Schüle und – als Edna Mode – Mechthild Großmann, die sonore Staatsanwältin aus dem Münster-„Tatort“. (Ernie und Bert schwul? Spektakuläres Interview eines Autors der "Sesamstraße")

Epileptikerwarnung: Der Screenslaver, einer der Schurken des neuen Films hypnotisiert seine Opfer mithilfe flackernder Bildschirme. Die amerikanische Epilepsy Foundation warnt vor realen Folgen der Sequenz: Bei lichtsensitiven Epileptikern begünstigt sie Anfälle.

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