Die Höhle der Löwen 2018 : DHDL-Test: Waschies – wie sauber waschen sie wirklich?

Ungläubiges Staunen: Eine Frau schminkt sich in 'Die Höhle der Löwen' mit Waschies ab. Foto:  MG RTL D / Bernd-Michael Maurer
Ungläubiges Staunen: Eine Frau schminkt sich in "Die Höhle der Löwen" mit Waschies ab. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Waschlappen in der „Höhle der Löwen“?! Wir testen die Waschies-Pads aus Folge 4 der Vox-Show.

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25. September 2018, 13:51 Uhr

Berlin | In der vierten Ausgabe der „Höhle der Löwen“ (Dienstag, 25. September 2018, 20.15 Uhr) testen die Vox-Millionäre einen – Waschlappen! Sind die „Waschies“ wirklich so spektakulär weich und gründlich, dass sie eine Investition von 50.000 Euro rechtfertigen? So viel nämlich wünschen sich die Gründerinnen Marcella Müller (35) und Carolin Schuberth (43) für zehn Prozent ihrer Firma. Wir haben das Produkt getestet. (Mehr DHDL-Tests: Ersetzen die „Smart Sleep“-Ampullen tatsächlich die ausgedehnte Nachtruhe?)

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Sind Waschies wirklich die sanftesten Waschpads

„Revolution“, steht auf der Waschies-Packung: Mehr als Wasser und das flauschige Mikrofasertuch sind demnach nicht nötig, um ein stark verschmutztes Kind zu reinigen oder die dazugehörige Mutter abzuschminken. Und es stimmt: Bei mir funktioniert es sogar, obwohl ich die Menge verdoppelt und gleich zwei Kinder gereinigt habe. Einfach den Nachwuchs in die Wanne stecken, einen Waschie ins lauwarme Wasser geben und eine halbe Stunde später alles zum Trocknen rausholen.

Weil es Waschies auch als Abschmink-Pad für Erwachsene gibt, schließe ich einen weiteren Testlauf an und erprobe die Adult-Version an der einzigen Oberfläche, die noch klebriger ist als meine Kinder vor dem Zubettgehen: mein eigenes Gesicht – nach Verwendung von Frank Hards „Man Upgrader“, einer bräunlichen Abdeck-Creme, die in den kommenden Ausgaben der „Höhle der Löwen“ noch vorgestellt wird. Und, Gott sei es gedankt: Auch hier enttäuschen die High-Tech-Waschlappen nicht. (Geben Sie Bettlern Geld? DHDL-Miilionärin Dagmar Wöhrl im Interview)

Den Kindern gefällt die bunte Farbe der Waschies, die fluffige Haptik und eine Saugstärke, die den Lappen auch als potentes Wannenwurfgeschoss empfiehlt. Mir gefällt, dass die Firma in Deutschland produziert und Waschies umweltfreundlicher als Einwegtücher sind. Das sind die schlabberigen Baumwoll-Waschlappen, die ich sonst benutze, natürlich auch. Trotzdem möchte ich betonten: Unter all dem Kokolores, den ich für die Vox-Show derzeit ausprobieren, gehören die Waschies zu den raren Produkten mit echtem Nutzwert. Anders als den „Man Upgrader“ werde sie auf jeden Fall weiterbenutzen.


Die weiteren Pitches der vierten Folge der „Höhle der Löwen“ stellt Vox in einer Pressemitteilung vor, die wir hier wiedergeben:

TwerXout aus Hannover

Mit „TwerXout“ möchten Kristina Markstetter (27 Jahre, Tanzpädagogin und Choreografin) und Rimma Banina (33, Tanz- und Fitnesstrainerin) einen Fitnesstrend schaffen. Der häufigste Grund, warum Frauen ins Fitnessstudio gehen, ist das Trainieren von Bauch, Beinen und Po. Und um Letzteres dreht sich heutzutage alles und daher haben die Hannoveranerinnen ihr Fitnessprogramm entwickelt. „TwerXout“ kombiniert Twerking, Fitness und verschiedene Tanzstile. Ihre „TwerXout“-Kurse waren von Beginn an sehr beliebt – so haben die Gründerinnen bereits 45 weitere Trainer ausgebildet. Ihr Geschäftsmodell: In zweitägigen Workshops bilden sie zum lizenzierten „TwerXout“-Trainer aus. Neben dem Standard-Paket gibt es bei Buchung des Premium-Pakets zusätzlich Zugang zum Instructor Portal mit Trainings-Updates, Musiklisten und regelmäßige neue Choreografie-Videos. Die Lizenz gilt für ein Jahr. Um ihr Unternehmen weiter auszubauen, benötigen sie 50.000 Euro und bieten zehn Prozent ihrer Firmenanteile.

sleeperoo aus Hamburg

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Seit Jahrzehnten sind Karen Löhnert (55) und Dennis Brosseit (33) im Tourismus tätig und wissen daher: Der Markt der Erlebnis-Übernachtungen wächst stetig. So entstand die Idee zum Sleepcube. Dieser kann an ungewöhnlichen Orten aufgestellt werden, an denen man normalerweise nicht schlafen kann. Das Angebot der Pop-up-Übernachtungen ist vielfältig – im Fußballstadion des Lieblingsvereins, in der Natur, auf einer Seebrücke in der Ostsee, auf Burganlagen oder filmreif „Nachts im Museum”. Auch wenn die Gründer bereits Kapital über die Bank eingeholt haben, suchen sie neben einem Investment von 250.000 Euro auch einen Partner, der Kompetenz im Bereich der Vermarktung mitbringt. Dafür bieten Karen Löhnert und Dennis Brosseit 20 Prozent der Firmenanteile von „sleeperoo” an.

Smicies aus Leipzig

„Maximaler Geschmack in minimaler Form” – das wollen Immanuel P. Rebarczyk (33) und Carola A. Stock (28) aus Leipzig mit ihren „Smicies” präsentieren. „Oft stillen wir unsere Gelüste mit Fast Food, obwohl wir wissen, dass es ungesund ist”, so Immanuel P. Rebarczyk. „Wir haben die Rettung. Ein Jahr lang haben wir daran gearbeitet, die Pizza zu schrumpfen. Wir wollten einen Snack entwickeln, der die Gelüste auf etwas Herzhaftes stillt, den man aber immer dabei haben kann und der weder unserer Figur noch der Gesundheit schadet”, so Carola Stock. „Smicies” ist der erste Snack in Pastillenform und hat pro Stück nur zwei Kalorien. Aktuell gibt es die drei verschiedenen Geschmackssorten Italian Pizza, Cheese Gratin und Bacon Pita. Die Leipziger möchten mit den „Löwen” ihre „Snackolution” an der Supermarktkasse starten. Dafür benötigen sie 50.000 Euro und bieten 15 Prozent ihrer Firmenanteile.

ello aus Stuttgart

Wer das Haus im Alter nicht verlässt, verliert sein soziales Umfeld und Selbständigkeit, baut körperlich und geistig ab. Im Alltag tun sich aber auch mit Rollator Schwierigkeiten auf. Steigungen sind sehr schwer zu meistern und bei abschüssigen Wegen ist das Bremsen eine Herausforderung. Deshalb haben Benjamin Rudolph (30), Max Keßler (30) und Matthias Geertsema (29) aus Stuttgart „ello“ entwickelt, einen elektrischen Rollator. Nach dem Motto: „Gestern E-Bike, heute E-Rollator“. Mit nur einem Finger lässt sich der „ello“ bewegen. Wenn es bergauf geht, unterstützt der „ello“ und man muss ihn nicht mehr anschieben. Wenn es bergab geht, dann bremst der elektrische Rollator automatisch und schützt vor dem Hinfallen. Eine integrierte Feststellbremse, Licht, eine Hupe und ein SOS-Knopf – hier wird eine SMS an Angehörige mit der entsprechenden Position geschickt – sind weitere Features. Erste Rollatoren verkaufen die Gründer bereits an Sanitätshäuser, möchten aber jetzt ihr Endkunden-Marketing ausbauen. Dafür haben sie einen Kapitalbedarf von 250.000 Euro. Im Gegenzug bieten die Stuttgarter zehn Prozent der Firmenanteile an.

Gearflix aus Bochum

Das Unternehmen von Marius Hamer (35) ist ein Start-up mit einer über 100 Jahre alten Geschichte. Sein Urgroßvater gründete 1910 ein Fotofachgeschäft im Ruhrgebiet. Als der Umsatz in Zeiten des Internethandels einbrach, stieg der Unternehmensberater ins Familienunternehmen ein. Mit „Gearflix” entwickelte er ein Geschäftsmodell: Statt für den Urlaub oder die Hochzeit teures Foto-Equipment zu kaufen, das dann im Schrank verstaubt, kann man es bei „Gearflix” mieten. „Jeder, der bei uns etwas bestellt, bekommt ein All-Inclusive-Set. Wir liefern alles in Taschen, darin sind aufgeladene Akkus, leere Speicherkarten und das Gerät ist bereits so eingestellt, dass es sofort benutzt werden kann.“ Um das Unternehmen in Sachen Marketing nach vorne zu bringen, braucht Marius Hamer nun Kapital und das Know-how der „Löwen“. Sein Vorschlag: 300.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile.

Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit den Luicellas Ice Cream-Gründern Luisa Mentele und Markus Deibler aus Hamburg (Deal mit Frank Thelen) sowie den Berlinern Aimie-Sarah Carstensen und David Neisinger von Art Night (Deal mit Dr. Georg Kofler).

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