Pannenserie bei der Bundeswehr : Deutsches U-Boot läuft in Norwegen auf Grund

Das U-Boot 'U36' aus dem Marinehafen in Eckernförde ist auf Grund gelaufen.
Das U-Boot "U36" aus dem Marinehafen in Eckernförde ist auf Grund gelaufen.

Die Pannenserie bei der Bundeswehr geht weiter. Das genaue Ausmaß der Schäden werde noch geprüft, sagte ein Sprecher.

svz.de von
15. Mai 2019, 23:08 Uhr

Berlin | Das deutsche U-Boot "U36" hat laut Marine-Angaben nach dem Ablegen im norwegischen Hafen Haakonsvern den Grund berührt. Die Ruder hätten am Dienstag leicht den Meeresgrund touchiert, sagte ein Marinesprecher am Mittwochabend. Das genaue Ausmaß der Schäden werde noch geprüft. Dies könne bis Freitag dauern. Zuerst hatte das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" über den Vorfall berichtet.

Ein anderer Marine-Sprecher sagte dem NDR, das U-Boot könne aus eigener Kraft fahren und sei manövrierfähig. Verletzt wurde dem Bericht zufolge niemand.

2017 war kein deutsches U-Boot einsatzfähig

Nach Angaben des "Spiegel" ist das betroffene U-Boot erst seit 2018 wieder in Betrieb – nachdem es rund ein Jahr lang zur Instandsetzung beim Hersteller war. Die U-Boot-Flotte der deutschen Marine hat immer wieder Probleme. Im Jahr 2017 war zeitweise kein einziges der sechs U-Boot einsatzbereit, derzeit sollen es drei sein.

"U36" gehört dem einzigen deutschen U-Boot-Geschwader an. Dieses ist mit sechs Booten im schleswig-holsteinischen Eckernförde stationiert. Nach Marine-Angaben war "U36" Ende Januar zu einer viermonatigen Fahrt nach Norwegen verabschiedet worden.

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