Transport nach Passau : Museum rettet riesigen Karnevals-Dackel vor Verschrottung

Der Riesen-Hund ist dem Tod noch einmal von der Schippe gesprungen.
Der Riesen-Hund ist dem Tod noch einmal von der Schippe gesprungen.

Dem sicheren Tod ist ein Karnevals-Dackel aus Rheinland-Pfalz noch einmal entkommen: Er darf ins Dackelmuseum umziehen.

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04. April 2019, 12:27 Uhr

Neuwied | Eine riesige Karnevals-Dackelfigur wird mit einem Transport ins Dackelmuseum nach Passau vor der Verschrottung gerettet. Der rund fünf Meter lange Dackel aus Pappmaché über einem Drahtgestell wird an diesem Freitag in einem Lieferwagen aus Neuwied nach Passau in Bayern gebracht, wie der Chef des Dackelmuseums, Josef Küblbeck, am Mittwoch mitteilte. "Das passt gut: Wir feiern an diesem Wochenende ersten Geburtstag. Außerdem ist hier dann Landesjägertag. Am Sonntag fahren wir den Dackel als Attraktion auf einem Anhänger herum", sagte er. Zuvor hatte die Koblenzer "Rhein-Zeitung" berichtet.

Der Riesendackel hätte nach seinem Karnevalsauftritt am "Veilchendienstag" (5. März) in Neuwied eigentlich abgerissen werden sollen. "Aber wir fanden ihn so gut gelungen, dass er doch erhalten bleiben sollte, und haben ihn im Internet angeboten", sagte ein Mitglied der Karnevalsgruppe "Pärtchesdredder" (mundartlich für Pfadfinder) der Deutschen Presse-Agentur. "Am Freitag fahren wir zu acht mit dem Dackel dahin und feiern das Wochenende mit." Mehr als die Transportkosten müsse das Museum nicht zahlen.

Großer Erfolg des Dackelmuseums

Mit ihrer Museumsidee haben Josef Küblbeck und Oliver Storz wohl einen Nerv getroffen. Mehrere Tausend Besucher seien im ersten Jahr ins Dackelmuseum gekommen, berichten die Initiatoren. Manche reisten aus Japan oder China, Russland oder der Mongolei, aus Neuseeland, Südamerika und den USA an. "Es ist einfach unglaublich, und es reißt nicht ab", sagt Josef Küblbeck. Auch 1000 Dackel haben das Museum schon besucht.

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