Corona-Krise : Bundesweites Vorbild? Hessen setzt das Sitzenbleiben aus – Freiwillige "Ehrenrunde"

In Hessen müssen leistungsschwache Schülerinnen und Schüler das Schuljahr nicht wiederholen.
In Hessen müssen leistungsschwache Schülerinnen und Schüler das Schuljahr nicht wiederholen.

Bei versetzungsgefährdeten Schülerinnen und Schülern soll dennoch das Gespräch mit den Eltern gesucht werden.

von
18. April 2020, 08:56 Uhr

Wiesbaden | Schülerinnen und Schüler in Hessen müssen während der Corona-Krise nicht um ihre Versetzung in das nächste Schuljahr bangen. "Da die Leistungsbewertung in diesem Schulhalbjahr nur eingeschränkt möglich sein wird, soll in der Regel eine Versetzung erfolgen", teilte das Kultusministerium am Freitag mit. In Fällen, bei denen schon vor Schließung der Schulen wegen des Coronavirus die schulischen Leistungen womöglich nicht für eine Versetzung gereicht hätte, soll das Gespräch mit Schülern und Eltern gesucht werden, um auf die Möglichkeit der freiwilligen Wiederholung des Schuljahres hinzuweisen, hieß es weiter.

Hören Sie dazu auch die passende Folge des Podcasts "Coronaland":

An Hessens Schulen wird vom 27. April an schrittweise wieder der Unterricht aufgenommen, beginnend zunächst mit den Abschlussjahrgängen und den vierten Klassen an Grundschulen. Wegen der Corona-Pandemie verschiebt das Land die Abschlussprüfungen für Real und Hauptschulen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen