Zwei Kameraden verletzt : Bundeswehrsoldat im Irak passiert Missgeschick mit Sturmgewehr

Ein Soldat der Bundeswehr wollte sein Sturmgewehr G36 reinigen, als sich ein Schuss löste.
Ein Soldat der Bundeswehr wollte sein Sturmgewehr G36 reinigen, als sich ein Schuss löste.

Zwei Bundeswehr-Soldaten haben sich bei einem versehentlichem Schuss im Irak verletzt.

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03. März 2020, 21:28 Uhr

Tadschi/Potsdam | Zwei Bundeswehr-Soldaten sind im Irak bei einer ungewollten Schussabgabe verletzt worden. Beim Reinigen seines Gewehrs im Unterkunftsbereich des Standortes Tadschi habe sich am Dienstagnachmittag Ortszeit ein Schuss aus dem G36 eines Soldaten gelöst, teilte das Einsatzführungskommando in Potsdam mit.

Zwei Soldaten in ärztlicher Behandlung

Der Schuss habe zwei andere deutsche Soldaten jeweils am Bein verletzt. "Die beiden verletzten Soldaten wurden umgehend sanitätsdienstlich versorgt und befinden sich in ärztlicher Behandlung. Die Angehörigen sind informiert."

Die Bundeswehr beteiligt sich am Einsatz zur Bekämpfung der Terrororganisation Islamischer Staat. Aufgabe der deutschen Soldaten im Irak ist es auch, zur Stabilisierung des Landes beizutragen – unter anderem durch die Ausbildung irakischer Militärs.

Weiterlesen: Karte zur Bundeswehr im Ausland: Hier sind deutsche Soldaten stationiert

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