2000 Teilnehmer bei Wettbewerb : Bielefeld-Verschwörung: Gibt es einen Millionen-Gewinner?

Der ultimative Beweis für diese hartnäckige Verschwörungstheorie wäre der Stadt in Ostwestfalen eine Million Euro wert. Symbolfoto
Der ultimative Beweis für diese hartnäckige Verschwörungstheorie wäre der Stadt in Ostwestfalen eine Million Euro wert. Symbolfoto

Eine Million Euro für den Nachweis, dass es Bielefeld gar nicht gibt, bot die Stadt an. Jetzt steht das Ergebnis fest.

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17. September 2019, 14:23 Uhr

Bielefeld | Bielefeld existiert wirklich. Im kuriosen Wettbewerb um ein Preisgeld von einer Million Euro für den Beweis, dass es die Stadt in Ostwestfalen gar nicht gibt, sei keiner der Teilnehmer erfolgreich gewesen, teilte die Stadt am Dienstag mit. "Wir verabschieden uns von der Mär, dass es uns gar nicht gibt", sagte Oberbürgermeister Pit Clausen. Deshalb wurde nun ein 600 Kilo schwerer Gedenkstein in der Altstadt aufgestellt. Der Findling soll an das Ende der "Bielefeld-Verschwörung" erinnern. Denn: "Die gibt's doch gar nicht" - im Gegensatz zur Stadt selbst.

Verschwörungstheorie hält sich seit 25 Jahren

Mit der Marketing-Aktion hatte die Stadt einen Schlussstrich unter die immer wieder aufflackernde Verschwörungstheorie ziehen wollen, dass es die Stadt in Wahrheit nie gegeben habe. Sie geht zurück auf einen vor 25 Jahren im Internet aufgetauchten satirisch gemeinten Text. Der Witz "Bielefeld gibt's doch gar nicht" hatte sich zum Dauerbrenner entwickelt, den Bielefelder immer wieder zu hören bekamen, wenn die Sprache auf ihre Heimatstadt kam.

350 Einsendungen aus dem Ausland

Mit der selbstironischen Millionenofferte hatte die Marketing-Abteilung im August für Aufsehen gesorgt. Der Hashtag #Bielefeldmillion verbreitete sich rasend, auch internationale Medien griffen die Geschichte auf. Rund 2000 Menschen beteiligten sich Angaben der Macher an dem Wettbewerb. Mit wissenschaftlichen Abhandlungen, Kinderbildern, Comics oder historischen Karten versuchten sie Bielefelds Nicht-Existenz zu belegen. 350 Einsendungen kamen aus dem Ausland.

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