Hesse mit 1,3 Promille : Betrunkener wird von Polizei heimgebracht – und baut danach Autounfall

Die Polizei brachte einen betrunkenen Fußgänger heim. Damit war die Gefahr aber nicht gebannt. Symbolfoto: imago/www.7aktuell.de/Fabian Geier
Die Polizei brachte einen betrunkenen Fußgänger heim. Damit war die Gefahr aber nicht gebannt. Symbolfoto: imago/www.7aktuell.de/Fabian Geier

Der Mann habe den sogenannten Wink mit dem Zaunpfahl nicht verstanden, teilte die Polizei mit.

svz.de von
10. Oktober 2018, 06:18 Uhr

Heidenrod | Ein betrunkener Fußgänger ist nach einer Kontrolle durch die Polizei in Südhessen trotzdem in seinen Lieferwagen gestiegen und prompt bei einem Unfall schwer verletzt worden. Streifenbeamte hatten bei dem 43-Jährigen, der am Dienstagabend eine Bundesstraße entlang gelaufen war, zunächst 1,3 Promille gemessen und ihn daraufhin nach Hause begleitet, wie die Polizei mitteilte. Am Ende hieß es dort aber: "Offenbar hatte er den Wink mit dem Zaunpfahl nicht verstanden."

Denn nur eine gute Stunde später setzte sich der Mann hinter das Steuer und kam mit seinem Transporter in einer scharfen Rechtskurve von der Straße ab. Anschließend überschlug sich der Lieferwagen, wodurch ein Schachtdeckel aus Gusseisen und Beton aus dem Laderaum katapultiert wurde und ein 150 Meter entferntes Gartentor aus Metall durchschlug. Danach knallte der Schachtdeckel noch gegen eine Hauswand. Außer dem Fahrer wurde aber niemand verletzt. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht, sein Führerschein von der Polizei einkassiert.

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