Medienbericht : Nach Anschlag von Halle: Prozess gegen Stephan B. beginnt im Juli

Am 9. Oktober 2019 versuchte Stephan B. in die Synagoge von Halle einzudringen.
Am 9. Oktober 2019 versuchte Stephan B. in die Synagoge von Halle einzudringen.

Wegen der Corona-Pandemie sollte der Prozess gegen den Tatverdächtigen eigentlich erst im September starten.

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24. Mai 2020, 17:36 Uhr

Berlin/Halle | Der Prozess gegen den Tatverdächtigen, der in Halle für den Angriff auf die Synagoge und den Tod von zwei Menschen verantwortlich sein soll, beginnt einem Zeitungsbericht zufolge doch im Juli. Erster Verhandlungstag könnte der 21. Juli sein, wie der "Tagesspiegel" (Montag) unter Berufung auf Justizkreise berichtet. Bislang habe es geheißen, dass der Prozess wegen der Corona-Pandemie erst im September eröffnet werde. Das zuständige Oberlandesgericht Naumburg war am Sonntag für die Zeitung nicht zu erreichen.

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Tatverdächtiger tötete zwei Menschen

Die Bundesanwaltschaft hatte den Angaben zufolge im April Anklage gegen den Tatverdächtigen erhoben. Er ist demnach unter anderem wegen zweifachen Mordes angeklagt, dazu kommen Mordversuche, Volksverhetzung und Körperverletzung. Er soll am 9. Oktober 2019 versucht haben, mit Schusswaffen in die Synagoge von Halle einzudringen, um die dort versammelten Menschen bei einer Jom-Kippur-Feier zu töten. Er soll vor der Synagoge eine Passantin und in einem Döner-Imbiss einen Gast getötet haben.

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