Vorbild Großbritannien : Bekämpfung von Plastikmüll: Starbucks führt Pappbecher-Gebühr ein

'Auf jedes Getränk, das wir in ein mitgebrachtes Gefäß füllen, gibt es 30 Cent Rabatt', bundesweit und unbefristet, verspricht Starbucks-Europamanager Annick Eichinger.
"Auf jedes Getränk, das wir in ein mitgebrachtes Gefäß füllen, gibt es 30 Cent Rabatt", bundesweit und unbefristet, verspricht Starbucks-Europamanager Annick Eichinger.

Zudem verspricht die Kette 30 Cent Rabatt, sofern Kunden ihren Kaffee in eigens mitgebrachten Trinkgefäßen konsumieren.

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06. November 2019, 17:45 Uhr

München | Die Café-Kette Starbucks testet eine Gebühr von 5 Cent auf Pappbecher. In 26 Cafés in Hamburg und Berlin müssen Gäste seit Dienstag für den Kaffeebecher extra bezahlen, teilte das Unternehmen mit. Das Geld spende Starbucks an Projekte der Umweltschutzorganisation WWF zur Bekämpfung von Plastikmüll.

30 Cent Rabatt bei mitgebrachten Gefäßen

Wie viele Pappbecher Starbucks jedes Jahr ausgibt und was das kostet, sagte Europamanager Annick Eichinger auf dpa-Anfrage nicht. Ziel sei es, die Zahl der Pappbecher zu reduzieren. "Auf jedes Getränk, das wir in ein mitgebrachtes Gefäß füllen, gibt es 30 Cent Rabatt", bundesweit und unbefristet, sagte er am Mittwoch. In Großbritannien hat Starbucks die Pappbecher-Gebühr im Juli landesweit eingeführt. Die Ergebnisse seien vielversprechend.

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WWF-Plastikmüll-Koordinator Bernhard Bauske sagte, jedes Einwegprodukt trage zum Müllaufkommen bei. Die Gebühr könne hoffentlich zum Umstieg auf Mehrwegbecher motivierten. Aktuell gibt es in Deutschland 162 "Starbucks Coffee Houses".

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