Zu grell für die Straße? : Polizei zieht goldenes Auto aus dem Verkehr – Begründung klingt skurril

Wegen einer möglichen Blendeinwirkung durch die goldene Farbe wurde dieser SUV aus dem Verkehr gezogen.
Wegen einer möglichen Blendeinwirkung durch die goldene Farbe wurde dieser SUV aus dem Verkehr gezogen.

Bei einer Aktion gegen sogenannte Autoposer hat die Polizei in Düsseldorf ein goldenes Auto stillgelegt.

von
14. Oktober 2019, 12:51 Uhr

Düsseldorf | Mit einer ungewöhnlichen Begründung hat die Düsseldorfer Polizei ein goldfarbenes Autos aus dem Verkehr gezogen. Der mit goldener Folie überzogene Wagen sei eventuell zu grell für den Straßenverkehr, sagte ein Polizeisprecher am Montag.

Beamten war der SUV am Sonntag bei einer Kontrolle gegen sogenannte Autoposer nahe der Königsallee aufgefallen.

Mögliche "Blendeinwirkung"

Ein Gutachter soll nun klären, ob die goldene Folie eine „Blendeinwirkung“ haben könnte, die den Straßenverkehr gefährdet, wie der Polizeisprecher sagte. Zudem habe man an dem Wagen eventuelle Manipulationen am Auspuff und Rücklicht festgestellt. Das Auto wurde sichergestellt, der 30 Jahre alte Fahrer musste seinen Weg zu Fuß fortsetzen.

Auch interessant: Offensiven der Polizei: Druck auf Raser- und Poserszene wächst

Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

Etwa 65.000 Schüler und Lehrer allein in unserem Verbreitungsgebiet erhalten in einem gemeinsamen Projekt der Zeitungsverlage und des MV-Bildungsministeriums bis zum Jahresende kostenlosen Zugang zu den Newsportalen. Fragen Sie an den Einrichtungen ihrer Kinder nach den Bedingungen und Login-Daten, die Sie auch in der Familie nutzen können.
Was bewegt die Schüler ab Klasse 5 bis hinauf in die Gymnasien und Berufsschulen unseres Landes? Was passiert in ihrem Umfeld, in Deutschland und der Welt? Wie können seriöse Nachrichten von Fake News unterschieden werden?
Die Schweriner Volkszeitung und die Norddeutschen Neuesten Nachrichten bieten den Schülern die aktuellsten Berichte, liefern in einem speziellen Dossierbereich "Diskussionsstoff" für den Unterricht und möchten mit ihnen in Austausch kommen.
 
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen