Hohe Geldstrafen möglich : Hier filmt die Polizei Handy-Sünder am Steuer

Wer mit einem Handy am Steuer erwischt wird, muss mit einem Bußgeld rechnen.
Wer mit einem Handy am Steuer erwischt wird, muss mit einem Bußgeld rechnen.

In Australien gibt es eine neue Methode zur Ermittlung von Handy-Sündern.

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02. Dezember 2019, 16:19 Uhr

Sydney | Mit Kameras geht die Polizei im australischen New South Wales jetzt gegen die verbotene Handy-Nutzung im Straßenverkehr vor. Seit Anfang Dezember filmen die Behörden den Fahrerbereich von Autos mit speziellen Kameras mit einer besonders hohen Auflösung, um Fahrer beim Telefonieren zu ertappen, wie die Regierung in Australiens bevölkerungsreichstem Bundesstaat am Montag auf ihrer Webseite mitteilte.


Das droht Handy-Sündern

Die Aufnahmegeräte funktionieren demnach bei Tag und Nacht und bei jeder Witterung. In den ersten drei Monaten sollen Handy-Sünder zunächst nur ein Warnschreiben erhalten. Danach sollen Geldstrafen von mindestens 344 australische Dollar (rund 210 Euro) gelten. Wer in Deutschland mit einem Handy am Steuer erwischt muss aktuell 100 Euro Bußgeld bezahlen, zudem gibt es einen Punkt in Flensburg.

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Die Regierung des Bundesstaates hatte die Kameras von Januar bis Juni in einem Pilotprogramm getestet. Dabei seien mehr als 100.000 Autofahrer beim Telefonieren während der Fahrt ertappt worden. Das Benutzen von Freisprechanlagen im Fahrzeug ist laut der Webseite weiter erlaubt. Seit 2012 gab es nach Angaben der Behörden in New South Wales 182 Unfälle mit Toten oder Verletzten, bei denen ein Fahrer ein Mobiltelefon in der Hand hielt.

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