Plötzlicher Geldregen : Geldtransporter verliert massenweise Bargeld – Autofahrer freuen sich

Insgesamt 175.000 Dollar sind auf einem Interstate in Atlanta plötzlich durch die Luft geflogen.
Insgesamt 175.000 Dollar sind auf einem Interstate in Atlanta plötzlich durch die Luft geflogen.

Ein Geldtransporter hat in den USA 175.000 Dollar an Bargeld verloren. Nachfolgende Autofahrer wurden zu Bargeldjägern.

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11. Juli 2019, 20:04 Uhr

Atlanta | Das Geld liegt bekanntlich auf der Straße, man muss es nur aufheben. Was früher einmal als Satz von Geschäftsleuten galt, wurde in den USA nun wahr. Auf der viel befahrenen Interstate I-285 bei Atlanta, Georgia, öffnete sich plötzlich die Seitentür eines Geldtransporters. Es regnete Dollarscheine. Es war – im wahrsten Sinne des Wortes – ein Geldregen.

"Es war völlig verrückt"

Pendler im Berufsverkehr freuten sich. Sie fuhren rechts ran, um die Scheine aufzusammeln und sorgten so für ein Verkehrschaos. "Ich habe eine riesige Wolke gesehen und gedacht, dass es vielleicht Blätter von Bäumen sind – doch es war tatsächlich Bargeld", sagte der 26 Jahre alte Uber-Eats-Fahrer Randrell Lewis dem Nachrichtensender CNN. "Ich habe angehalten und die Scheine aufgesammelt, so wie alle anderen – es war völlig verrückt."

Videos in Sozialen Netzwerken zeigen, wie Menschen ihre Autos mitten auf der amerikanischen Autobahn stehen lassen und dem Geld nachjagen.

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Doch das Ganze könnte ein Nachspiel haben. Die Polizei fordert das Geld von den glücklichen Autofahrern zurück. Das machte die Polizei der Kleinstadt Dunwoody im Norden von Atlanta, in deren Zuständigkeit dieser Bereich der Interstate 285 fällt, nun deutlich. "Wir haben zahlreiche Videos von sozialen Medien, auf denen die Auto-Kennzeichen deutlich zu erkennen sind. Wir sollten die Leute identifizieren können", sagt Polizeisprecher Roger Parsons. Angesichts der Höhe der gefundenen Summen sei es möglicherweise gar strafbar, das Geld zu behalten: "Es droht ein Gefängnisaufenthalt wegen Diebstahl. Wir wollen, dass die Leute das Geld freiwillig zurückgeben – dann passiert ihnen nichts. Wenn wir an die Tür klopfen, dann ist es zu spät." Einige ehrliche finder gaben das Geld bereits zurück:

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Doch bislang sind nicht einmal 3000 Dollar bei der Polizei eingegangen. Die Polizei hofft nun auf das Gewissen der Finder.

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