Prozess gegen Sergej W. : Anschlag auf BVB-Bus: Lebenslange Haft gefordert

Der Angeklagte Sergej W. (r.) im Gerichtssaal.
Der Angeklagte Sergej W. (r.) im Gerichtssaal.

Sergej W. soll drei Sprengsätze neben dem BVB-Teambus gezündet haben. Ihm wird vielfacher Mordversuch vorgeworfen.

svz.de von
19. November 2018, 12:31 Uhr

Dortmund | Im Prozess um den Bombenanschlag auf die Mannschaft von Borussia Dortmund hat die Staatsanwaltschaft am Montag lebenslange Haft für den Angeklagten Sergej W. beantragt.

Anklagevertreter Carsten Dombert wertete das Attentat vom 11. April 2017 in seinem Plädoyer vor dem Dortmunder Schwurgericht als vielfachen Mordversuch.

Der in Russland geborene Deutsche hat zugegeben, bei der Abfahrt des Mannschaftsbusses am Teamhotel des BVB drei selbst gebaute Sprengsätze gezündet zu haben. Bei dem Anschlag waren der damals noch für Borussia Dortmund aktive Fußballprofi Marc Bartra und ein Motorradpolizist verletzt worden.

So lief der Anschlag auf den BVB-Bus ab – eine Chronologie:


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen