Kurioser Namensstreit : Nach Protesten: Amerikanischer Polizeihund darf nicht "Rommel" heißen

Bluthunde – so wie hier die ausgewachsene Emma – werden oft als Such- oder Fährtenhunde eingesetzt.
Bluthunde – so wie hier die ausgewachsene Emma – werden oft als Such- oder Fährtenhunde eingesetzt.

Aus Versehen scheint ein amerikanischer Polizeihund nach dem Wehrmachtsgeneral Erwin Rommel benannt worden zu sein.

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08. April 2019, 07:34 Uhr

Miami | Viel Ärger um einen Hundenamen: Ein Sheriff im US-Bundesstaat Florida hat einen kleinen Entrüstungssturm ausgelöst, weil sein neuer Vierbeiner "Rommel" hieß. Nach Beschwerden wegen der Namensgleichheit mit Wehrmachtsgeneral Erwin Rommel wurde der zehn Wochen alte Jagdhund kurzerhand umbenannt, wie der Sender Fox News am Sonntagabend (Ortszeit) berichtete.

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Mit den Worten "Willkommen an Bord, Rommel!", hatte das Sheriff-Büro den Neuzugang Ende voriger Woche stolz vorgestellt. Etliche Follower fanden das gar nicht gut. "Herzlichen Glückwunsch, ihr habt den armen Hund nazifiziert", schrieb einer von ihnen. Das Sheriff-Büro schrieb, "Rommel" sei vom Händler nach einem Haustier aus dessen Kinderzeiten benannt worden. Man habe den Hund nun aber in "Scout" umbenannt.

Die Geschichte des "Wüstenfuchses"

Feldmarschall Erwin Rommel (1891-1944) war im Zweiten Weltkrieg unter anderem Oberkommandierender des deutschen Afrikakorps. Die anfänglichen militärischen Erfolge des "Wüstenfuchses" wurden von der nationalsozialistischen Propaganda ausgeschlachtet. Wegen Verbindungen zum Widerstand wurde er 1944 zur Selbsttötung gezwungen. Sein Sohn Manfred Rommel (CDU, 1928-2013) war Oberbürgermeister von Stuttgart.

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