Lockerungen der Kriterien : Alle Erwachsenen in Dänemark können sich nun auf Corona testen lassen

In Dänemark soll die Zahl der gestesten Bürger massiv erhöht werden.
In Dänemark soll die Zahl der gestesten Bürger massiv erhöht werden.

Mit der neuen Regelung will die Regierung die Zahl der Getesteten massiv erhöhen.

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18. Mai 2020, 16:39 Uhr

Kopenhagen | Alle Erwachsenen in Dänemark bekommen die Möglichkeit, sich auf das neuartige Coronavirus testen zu lassen. Angesichts der dänischen Strategie, die Zahl der getesteten Dänen massiv zu erhöhen, können alle volljährigen Bürger im Laufe der Woche einen Termin für einen Corona-Test vereinbaren. Selbst beim kleinsten Verdacht, sich möglicherweise angesteckt zu haben, solle man dies tun, erklärte Gesundheitsminister Magnus Heunicke am Montag.

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Kurz darauf standen bereits Zehntausende Dänen auf der entsprechenden Webseite auf der Warteliste, um eine Testzeit zu buchen. Dort konnten sich zunächst die 18- bis 25-Jährigen anmelden, ehe diese Möglichkeit in den kommenden Tagen auch für ältere Erwachsene freigeschaltet werden sollte.

Kriterium der Überweisung aufgehoben

Dänemark verfügt derzeit über die Kapazitäten, rund 50.000 Personen aus der breiteren Bevölkerung wöchentlich darauf zu testen, ob sie gerade mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert sind oder nicht. Eine bestimmte Testmenge soll aber weiter für Menschen mit Symptomen, Gesundheits- und Pflegepersonal, Bewohner und Pfleger in Altersheimen sowie Patienten in ambulanter Behandlung reserviert bleiben. Durchgeführt werden soll das Ganze in den 16 weißen Zelten, die als Covid-19-Testzentren im ganzen Land errichtet worden sind. Bislang war eine Überweisung vom Arzt oder eine Bitte des Arbeitgebers erforderlich, um sich testen zu lassen.

547 Tote in Dänemark

Rund 400.000 Menschen sind in Dänemark bislang auf Covid-19 getestet worden. Bei knapp 11.000 Personen wurde eine Infektion nachgewiesen, mehr als 9200 haben sich davon bereits wieder erholt. 547 Menschen mit Covid-19-Erkrankung sind in dem nördlichsten der deutschen Nachbarländer bisher gestorben.

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