Faking Bullshit im Kino : Alexander Schubert im Selfie-Fragebogen: In der DDR war Geld nicht so wichtig

Ab sofort auch Filmregisseur: Alexander Schubert.
Ab sofort auch Filmregisseur: Alexander Schubert.

Vor der Premiere seiner Komödie „Faking Bullshit“ füllt „heute show“-Star Alexander Schubert den Selfie-Fragebogen aus.

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09. September 2020, 05:00 Uhr

Berlin | Interviews gehören zum Alltag von Prominenten und Journalisten. Die einen trauen sich nie, ihre besten Fragen zu stellen. Die anderen lavieren rum. Schluss damit! Im Selfie-Interview beantworten unsere Gesprächspartner Fragen, die ans Eingemachte gehen – und liefern das Beweisbild gleich mit.

Heute antwortet Alexander Schubert. Fans der „heute show“ lieben ihn als Außenreporter Albrecht Humboldt. Jetzt hat er sein Debüt als Filmregisseur vorgelegt. Am 10. September kommt seine Kleinstadt-Cop-Komödie „Faking Bullshit“ ins Kino.


Herr Schubert, was ist das peinlichste Kompliment, das Sie gemacht oder bekommen haben?

Mir hat mal jemand gesagt: „Ich gucke überhaupt kein Fernsehen, aber Sie finde ich ganz gut.“

Was ist das Ekligste, das Sie jemals im Mund hatten?

Auf einer Party bin ich mal von der Tanzfläche zurückgekommen und habe zu meiner Cola-Dose gegriffen, die ich vorher da stehen lassen hatte. Nach drei, vier gierigen Schlucken musste ich feststellen, dass es gar nicht meine Dose war, sondern eine, die schon längere Zeit zu einem Aschenbecher umfunktioniert wurde.

Was war das Schlimmste an Ihrer Pubertät?

Ich fand es furchtbar, dass ich meine Wut nicht kontrollieren konnte. Ich war in dieser Zeit ein ziemlich jähzorniger junger Mann und habe mir damals diese Zornesfalte „erarbeitet“.


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Alexander Schubert



Was haben Sie sich von Ihrer ersten Gage gekauft?

Eine Pentagon Six. Eine analoge 6x6 Mittelformat Fotokamera. Die war zudem deutlich teurer als meine Gage. Deshalb habe auch gleich zum ersten Mal mein Konto schwer überzogen. Die Kamera habe ich immer noch, benutze sie aber in letzter Zeit leider kaum noch.

Was verkneifen Sie sich?

Schadenfreude.

Was ist das Letzte, das Sie wider besseres Wissen gemacht haben?

Ich habe in der letzten Zeit zu viel gearbeitet und auf Urlaub verzichtet.

Mit wem werden Sie am häufigsten verwechselt?

Mit Albrecht Humboldt aus der „heute-show“. Manche Leute vergessen, dass ich dort nur eine Rolle spiele. Aber das nehme ich als Kompliment.

Was sehen Sie, wenn Sie aus Ihrem Fenster gucken?


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Alexander Schubert



Wie hat Geld oder seine Abwesenheit Ihr bisheriges Leben geprägt?

Ich bin in der DDR aufgewachsen. Da hatte Geld nicht so einen hohen Stellenwert. Mein Verhältnis zu Geld hat sich seitdem nicht groß verändert. Es spielt in meinem Leben eher eine untergeordnete Rolle.

Haben Sie Tattoos und wenn ja: Was bedeuten sie?

Nein. Bisher gab es kein Ereignis in meinem Leben, was ein Tattoo für mich gerechtfertigt hätte. Abgesehen davon, dass ich mich niemals für ein Motiv entscheiden könnte. Ich finde außerdem, dass Haut und Nadeln nicht wirklich gut zusammenpassen, also… Ich bin clean!

Sind Sie aus eigener Kraft so schön oder haben Sie was machen lassen?

Danke für die Blumen. Alles aus eigener Kraft.

Wovon handelte der letzte Traum, an den Sie sich erinnern?

Während der Endfertigung zu meinem Film „FAKING BULLSHIT“ bin ich mitten in der Nacht hochgeschreckt, weil ich im Traum eine wichtige Szene nicht geschnitten bekommen habe. Nichts hat funktioniert. Es war furchtbar und hat mich nach dem Aufwachen noch eine ziemliche Weile beschäftigt. Bis ich realisiert habe, dass es die Szene aus dem Traum überhaupt im Film nicht gibt.


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Alexander Schubert



Wie möchten Sie sterben?

Schmerzfrei und zufrieden.


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