Nordrhein-Westfalen : Frau verletzt acht Menschen – wegen eines Video-Telefonats

Mit dem Smartphone kann überall telefoniert werden – manchmal zum Leidwesen der Mitmenschen.
Mit dem Smartphone kann überall telefoniert werden – manchmal zum Leidwesen der Mitmenschen.

Telefonate in der Öffentlichkeit können störend sein – und haben in NRW nun zu einem Polizeieinsatz geführt.

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26. August 2019, 14:30 Uhr

Krefeld | Brutales Ende eines Café-Besuchs: Weil sie sich von einem Videotelefonat einer anderen Frau belästigt fühlte, soll eine 33-Jährige in Krefeld acht Menschen mit Pfefferspray verletzt haben. Wegen des Telefonats sei es zu einem Wortgefecht zwischen der 33-Jährigen und der Telefoniererin gekommen, berichtete eine Polizeisprecherin in Krefeld am Montag.

Angreiferin war der Polizei bekannt

Der Café-Betreiber habe den Streit noch zu schlichten versucht. Die 33-Jährige habe dennoch eine Spraydose gezückt, gezielt auf die 46-jährige Frau mit dem Telefon und deren beiden Kinder gesprüht und sei dann geflüchtet. Insgesamt acht Menschen erlitten leichter Verletzungen. Ein Zeuge habe die Frau bei dem Vorfall gefilmt und das Video der Polizei gezeigt.

Die Beamten erkannten die 33-Jährige wieder und trafen sie in ihrer Wohnung an. Bei der Durchsuchung sei am Sonntag eine Dose mit "Tierabwehrspray" entdeckt und sichergestellt worden. Gegen die Frau wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Die "Westdeutsche Zeitung" hatte zuerst berichtet.

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