Zweitgrößter Fisch der Erde : Acht Meter langer Riesenhai in der Nordsee vor Dänemark gesichtet

Trotz des weit aufgerissenen Mauls sind Riesenhaie für Menschen harmlos.
Trotz des weit aufgerissenen Mauls sind Riesenhaie für Menschen harmlos.

Auch einen Meeresbiologen überraschte diese Entdeckung: Arbeiter auf einer Bohrinsel haben einen Riesenhai gesichtet.

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29. August 2019, 16:29 Uhr

Kopenhagen | Arbeiter auf einer Bohrplattform haben in der Nordsee einen Riesenhai entdeckt. Ein vom dänischen Fernsehsender TV2 veröffentlichtes Video zeigt, wie der Hai im blauen Wasser vor der in dänischen Gewässern liegenden Plattform Syd Arne rund 240 Kilometer westlich von Esbjerg daher schwamm.

Erstmals Hai in dieser Größe gesichtet

"Ich wäre fast vom Stuhl gefallen, als ich das Video gesehen habe", sagte der Meeresbiologe Jens Peder Jeppesen dem Sender. Er habe noch nie einen Riesenhai von dieser Größe in Gewässern Dänemarks gesehen. Nach TV2-Angaben war er schätzungsweise acht Meter lang. Die Aufnahme entstand demnach bereits am Sonntag.

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Die Nordsee gehört zum Verbreitungsgebiet des Riesenhais (Cetorhinus maximus). Allerdings wird er dort nicht sehr häufig gesichtet. Er ist der zweitgrößte Fisch der Erde nach dem Walhai und wird in der Regel sechs bis neun Meter lang. Riesenhaie verfügen über ein riesiges Maul, mit dem sie Plankton aus dem Wasser filtern. Für den Menschen ist er ungefährlich. Er gilt laut Naturschutzunion IUCN als gefährdet.

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