Schüsse in Niederbayern : 39-Jähriger auf Supermarkt-Parkplatz erschossen – Haftbefehl beantragt

Nach tödlichen Schüssen im niederbayerischen Abensberg hat die Polizei zwei Menschen festgenommen.
Nach tödlichen Schüssen im niederbayerischen Abensberg hat die Polizei zwei Menschen festgenommen.

In Abensburg fallen am Mittwoch Schüsse. Die mutmaßlichen Täter sind gefasst - doch ihr Motiv bisher völlig unklar.

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02. Oktober 2019, 20:31 Uhr

Abensberg | Nach den tödlichen Schüssen in Niederbayern ist gegen einen 41 Jahre alten Tatverdächtigen Haftbefehl beantragt worden. Die Staatsanwaltschaft Regensburg wirft ihm Mord sowie versuchten Mord vor, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Mann war am Mittwochabend kurz nach der Tat zusammen mit einem 30-jährigen mutmaßlichen Mittäter festgenommen worden. Gegen diesen Mann erhärtete sich der Tatverdacht laut Polizei jedoch nicht. Er sollte noch am Donnerstag auf freien Fuß kommen.

Die beiden Männer waren mit dem Verdacht festgenommen worden, am Mittwochabend einen 39-Jährigen vor einem Supermarkt in Abensberg (Landkreis Kelheim) erschossen zu haben. Kurz danach war in der Nähe ein 46-Jähriger ebenfalls von Schüssen getroffen und schwer verletzt worden. Er wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen und befand sich am Donnerstag weiter in Behandlung. Die Polizei konnte zunächst keine Angaben zur Schwere seiner Verletzungen machen.


Zwei Tatorte

Ein 39 Jahre alter Mann war gegen 18 Uhr auf einem Parkplatz vor einem Supermarkt erschossen worden. Rund eine halbe Stunde später sei ein 46-Jähriger in der Nähe ebenfalls von Schüssen getroffen und schwer verletzt worden. Die mutmaßlichen Täter waren zunächst mit einem Fahrzeug geflüchtet. Gegen 19.30 Uhr hätten die Einsatzkräfte das von Zeugen beschriebene Auto geparkt aufgefunden und die Männer festnehmen können. Eine mögliche Tatwaffe wurde ebenfalls sichergestellt.

Die Fahndungsmaßnahmen liefen am Mittwochabend aber weiter, teilte die Polizei mit. Foto: dpa/Alexander Auer
Die Fahndungsmaßnahmen liefen am Mittwochabend aber weiter, teilte die Polizei mit. Foto: dpa/Alexander Auer


Nach Erkenntnissen der Polizei sollen sich die vier Männer gekannt haben. Der mutmaßliche Täter wie auch der Getötete haben laut Polizei die serbische sowie die kosovarische Staatsbürgerschaft. Der 30 Jahre alte, zwischenzeitlich ebenfalls Tatverdächtige ist demnach kosovarischer Staatsbürger und mit dem 41-Jährigen verwandt.

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