Ausgabestopp ab 26. April : Aus für den 500-Euro-Schein – Ausgabe endet am Freitag

Die Ausgabe des 500-Euro-Scheins wird eingestellt.
Die Ausgabe des 500-Euro-Scheins wird eingestellt.

Haben Sie noch 500-Euro-Scheine bei sich? Kein Problem, der Schein wird weiterhin als Zahlungsmittel akzeptiert.

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20. April 2019, 09:03 Uhr

Frankfurt/Main | Die Tage des 500-Euro-Scheins sind gezählt. Nur noch bis einschließlich Freitag (26. April) sind die lilafarbenen Banknoten bei der Bundesbank und der Österreichischen Nationalbank zu haben. Einen Run auf den größten Euro-Schein in den letzten Wochen vor dem Ausgabestopp kann die deutsche Notenbank nicht feststellen. "Außergewöhnliche Hortungsaktivitäten gab es nicht", sagte Bundesbank-Vorstand Johannes Beermann der Deutschen Presse-Agentur. Die Nachfrage in Deutschland sei seit Jahresbeginn stabil.

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Die anderen 17 nationalen Zentralbanken des Eurosystems hatten die Ausgabe bereits am 26. Januar beendet. Die 500-Euro-Note ist der wertvollste Geldschein, den es in den Euro-Ländern noch gibt. Die Scheine werden nach und nach eingezogen und einbehalten. Ihren Wert behalten sie weiterhin.

Werden Terrorfinanzierung und Schwarzarbeit zurückgedrängt?

Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hatte Anfang Mai 2016 entschieden, dass Produktion und Ausgabe der 500-Euro-Banknote "gegen Ende des Jahres 2018" eingestellt werden. Befürworter versprechen sich davon, dass Terrorfinanzierung und Schwarzarbeit zurückgedrängt werden. Ob das klappt, ist umstritten.

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