Automobilclub plant Beitragserhöhung : Mitgliedschaft im ADAC soll teurer werden

Eine Mitgliedschaft im ADAC soll ab 2020 teurer werden.
Eine Mitgliedschaft im ADAC soll ab 2020 teurer werden.

Der ADAC als Deutschlands größter Verein steckt in den roten Zahlen. Das bekommen nun auch die Mitglieder zu spüren.

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25. Oktober 2019, 08:44 Uhr

München | Die 21 Millionen ADAC-Mitglieder sollen ab nächstem Jahr deutlich höhere Beiträge zahlen. Der Basistarif soll von 49 auf 54 Euro pro Jahr steigen, die von den meisten Mitgliedern gewählte Plus-Mitgliedschaft soll um 10 Euro teurer werden und künftig 94 Euro kosten, sagte eine Sprecherin am Freitag in München. Neu einführen will der ADAC eine Premium-Mitgliedschaft mit einer Reihe neuer Leistungen. Dieses "Rundum-Sorglos-Paket" soll 139 Euro kosten.

ADAC-Präsident August Markl erklärte auf Anfrage: "Eine höhere Effizienz und die Beitragsanpassung zusammen sorgen dafür, dass der ADAC finanziell gut aufgestellt ist und 2020 schwarze Zahlen schreiben kann." Die Beitragserhöhung wäre die erste seit 2014. Darüber entscheiden soll eine außerordentliche Hauptversammlung am 14. November in München.

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ADAC schreibt rote Zahlen

Seit drei Jahren schreibt Deutschlands größter Verein operativ rote Zahlen: Die Mitgliedseinnahmen und die Dividende der ADAC SE reichen nicht, um Pannenhilfe, Dienstleistungen, Digitalisierung und Versicherungssteuer zu bezahlen. Bisher kostet die Basis-Mitgliedschaft 49 Euro, die Plus-Mitgliedschaft 84 Euro. Auf der Hauptversammlung soll außerdem über eine Neufassung der ADAC-Satzung abgestimmt werden.

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