Zwischenfall in NRW : 31-Jährige legt Baby in Müll und geht ins Krankenhaus

Polizisten fanden das Baby im Müll hinter dem Wohnhaus der Frau.
Polizisten fanden das Baby im Müll hinter dem Wohnhaus der Frau.

Eine junge Frau bringt ein Kind zur Welt und legt es einfach in den Müll – so offenbar geschehen im Ort Kierspe in NRW.

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17. Juni 2019, 12:02 Uhr

Kierspe/Lüdenscheid | Eine Frau hat in Kierspe bei Lüdenscheid laut Polizei und Staatsanwaltschaft ihr gerade geborenes Baby auf dem Müll im Garten ihres Hauses abgelegt. Es wurde Untersuchungshaft gegen die 31-Jährige angeordnet. Eine Mordkommission ermittelt gegen die Frau. Die Ermittler kündigten für den späten Montagnachmittag (17 Uhr) eine Pressekonferenz an.

Nach Angaben der Polizei vom Montag war die Frau am Freitagmittag mit Blutungen in ein Krankenhaus in Lüdenscheid gekommen. Bei einer folgenden Operation sei entdeckt worden, dass die Frau ein Kind zur Welt gebracht hatte. Polizisten fanden das lebende Baby im Müll hinter dem Wohnhaus der Frau. Das Mädchen war laut den Ermittlern wohlauf und kam in die Obhut eines Jugendamtes.

Die Polizei fand das lebende Mädchen im Müll im Garten hinter dem Haus in Kierspe. Das Kind ist wohlauf und gegen die Mutter wurde Untersuchungshaft angeordnet Mitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei

Die Staatsanwaltschaft Hagen geht ersten Erkenntnissen zufolge davon aus, dass die 31-Jährige das Baby in den Müll gelegt hatte – wahrscheinlich kurz nach der Geburt. Ob die Frau im Krankenhaus Angaben zu der Geburt gemacht hat, wollten die Ermittler zunächst nicht mitteilen. Für weitere Details verwies die Polizei auf die Pressekonferenz am späten Montagnachmittag.

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