Streit um Arbeitsvertrag : 24-Stunden-Pflege: Gericht gesteht Pflegerin Mindestlohn für 21 Stunden zu

von 17. August 2020, 16:26 Uhr

svz+ Logo
Eine Pflegerin, die bei ihrer Patientin einzog, klagte für eine dem Aufwand angemessene Entlohnung. (Symbolbild)
Eine Pflegerin, die bei ihrer Patientin einzog, klagte für eine dem Aufwand angemessene Entlohnung. (Symbolbild)

Die ihr aufgetragene wöchentliche Arbeitszeit von 30 Stunden sei "unrealistisch", meint das Gericht.

Berlin | Das Berliner Landesarbeitsgericht hat einer Pflegerin einen Mindestlohn für 21 Stunden täglicher Arbeitszeit zugesprochen, in deren Vertrag 30 Wochenstunden vereinbart waren. Die Bulgarin wurde auf Vermittlung einer deutschen Agentur nach Deutschland entsandt, um eine 96-Jährige zu betreuen, wie das Gericht am Montag mitteilte. Die Agentur wirbt mit d...

Schließen Sie jetzt den kostenfreien Probemonat ab (anschließend 7,90 €/Monat), um diesen Artikel zu lesen. Alle weiteren Inhalte auf unserer Webseite und in unserer App stehen Ihnen dann ebenfalls zur Verfügung.

Monatlich kündbar

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Hier anmelden »

Oder kostenlos bis zu drei Artikel in 30 Tagen lesen

Registrieren »
zur Startseite