Geburtstag der ISS : Astro-Alex: "Die großartigste Maschine, die je gebaut wurde"

Die Internationale Raumstation ISS schwebt in der Erdumlaufbahn.
Die Internationale Raumstation ISS schwebt in der Erdumlaufbahn.

Die Internationale Raumstation ISS wurde am 20. November 1998 ins All geschossen und wächst seitdem beständig.

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20. November 2018, 16:05 Uhr

Moskau | Sie zieht unbemerkt über unseren Planeten hinweg – und zwar seit genau 20 Jahren: Am 20. November 1998 wurde das erste russische Modul der Internationalen Raumstation ISS ins All geschossen. Seither ist die ISS immer weiter gewachsen, inzwischen ist sie etwa so groß wie ein Fußballfeld und technisch vielfältig ausgerüstet.

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Das bringt auch Probleme mit sich. Immer wieder geriet die Weltraum-WG rund 400 Kilometer über der Erde in den vergangenen Monaten in unrühmliche Schlagzeilen mit Technikfehlern, einem Leck und einem Beinahe-Crash. Aber zum 20. Jahrestag der ISS zeichnet sich russischen Experten zufolge eine längere Nutzung des Außenpostens der Menschheit im All ab. Eigentlich habe die Station nur bis 2020 funktionieren sollen, sagte Sergej Krikaljow, Leiter der russischen bemannten Raumfahrt, am Dienstag zu dem Jubiläum. "Jetzt sind sich die Partner schon bis 2024 einig. Und verhandelt wird über eine Ausdehnung der Nutzung bis 2028", sagte der Ex-Kosmonaut der Regierungszeitung "Rossijskaja Gaseta" in Moskau.

20 Jahre Weltall: Ausgedient oder ausbaufähig?

Allerdings wollen im nächsten Frühjahr die beiden großen Finanzgeber USA und Russland über die Perspektiven verhandeln. Krikaljow gibt zu bedenken, dass ein Gemeinschaftsprojekt im Weltraum besser sei als ein Alleingang. Die USA und Russland als Hauptpartner bei der ISS haben zwar jeweils auch andere Raumfahrtpläne. Russland wolle die Station aber bis 2022 noch um drei Module erweitern, kündigte der Chefkonstrukteur des Raketenbaukonzerns Energija, Jewgeni Mirkin, der Agentur Interfax zufolge an.

In der Zwischenzeit wird Geburtstag gefeiert – auf der ISS und auf der Erde. Der deutsche Astronaut Alexander Gerst, Kommandant der ISS, twitterte Glückwünsche an alle Mitarbeiter, ehemalige Crew-Mitglieder und Unterstützer. Er bezeichnete die ISS als die "großartigste Maschine, die je gebaut wurde".

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"Herzlichen Glückwunsch!", schrieb auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Dienstag auf Twitter. Die ISS sei das größte Technologieprojekt aller Zeiten und zugleich "Beweis für friedliche internationale Zusammenarbeit in einer einmaligen Forschungsumgebung". Auch andere gratulieren.

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Allausflug ein zu teurer Spaß für die Menschheit?

Kritiker bezeichnen die ISS gerne als das teuerste Gebäude der Welt – die Gesamtkosten seit 1998 liegen nach Schätzungen bei weit über 100 Milliarden US-Dollar (über 87 Mrd. Euro). Zu den exakten Ausgaben halten sich die ISS-Mitglieder bedeckt. Mehr als drei Milliarden Dollar zahlen allein die USA Berichten zufolge jedes Jahr für den Betrieb. Zu diesen Zahlen passt ein Kommentar des ehemaligen Direktors des Max Planck Instituts, wie Deutschlandfunk Kultur twitterte:

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Die Europäische Weltraumorganisation Esa gibt an, bisher zehn Milliarden Euro in die ISS investiert zu haben – davon vier Milliarden in die Entwicklung und sechs in ISS-Operationen zwischen 2008 und 2018. Die größten Esa-Geber-Länder für die Station sind Deutschland, Italien und Frankreich, wie die Agentur mitteilt.

Die ISS ist einer der wenigen Bereiche, bei der abseits der großen Politik gemeinsam erfolgreich Projekte realisiert werden. Hunderte Kilometer über dem Boden könnte sie ein Beispiel für die Erde sein, meint Gerst. "Wenn wir über Kontinente hinweg so zusammenarbeiten können, dann können wir noch viel mehr zusammen erreichen", so der Astronaut. "Wir müssen es nur versuchen."

Bilder von der ISS

Gerst ist in den 20 Jahren der erste Deutsche, der auf der ISS das Kommando hat. Er und seine Crew sollen am 20. Dezember auf die Erde zurückkehren. Unter dem Namen Astro Alex liefert er Einblicke und atemberaubende Weltraumbilder über Twitter und Instagram.

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