Schwimmbad in München : In der Umkleidekabine: 14-Jähriger soll Mädchen (13) missbraucht haben

Der 14-jährige Schüler soll das Mädchen (13) in eine Umkleidekabine gelockt haben.
Der 14-jährige Schüler soll das Mädchen (13) in eine Umkleidekabine gelockt haben.

Der Junge gilt als Intensivtäter und sitzt in einer Haftanstalt.

von
05. August 2019, 15:47 Uhr

München | Ein 14 Jahre alter Schüler soll in einem Schwimmbad in München eine 13-jährige Bekannte in eine Umkleidekabine gelockt und sexuell missbraucht haben. Der Junge habe das Mädchen in die Kabine gelockt und diese von innen verriegelt, hieß es in einer Mitteilung der Polizei vom Montag. Anschließend habe er das Mädchen körperlich belästigt und von seinem Opfer Oralverkehr verlangt. Dazu sei es jedoch nicht gekommen, sagte ein Polizeisprecher.

Weiterlesen: Pulverfass Freibad: Junge Frauen in "Nullkommanix" belästigt

Haftbefehl erlassen

Als sich die 13-Jährige am vergangenen Donnerstag wieder angezogen hatte, habe ihr der Junge mit dem Tod gedroht, ihr an den Hals gefasst und ihr mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Das Mädchen war weinend vom Bademeister gefunden worden, der die Polizei verständigte. Gegen den Jungen wurde Haftbefehl erlassen, er sitzt in einer Haftanstalt im Polizeipräsidium München. Die Vorwürfe lauten auf Körperverletzung, Bedrohung, Nötigung und sexuellen Missbrauch eines Kindes. Als Haftgründe nannte der Polizeisprecher Wiederholungs- und Verdunkelungsgefahr.

14-Jähriger ist Intensivtäter

Der 14-Jährige werde als Intensivtäter geführt, sagte der Polizeisprecher. Genauere Angaben machte er dazu nicht. Als Intensivtäter werden Kriminelle eingestuft, die in einem Jahr eine bestimmte Anzahl von Straftaten, darunter auch Gewaltstraftaten, begehen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert