Funde auf Nordseeinseln : Päckchen enthalten Kokain

Mehrere dieser Päckchen mit einer chemischen Substanz sind an den Stränden der ostfriesischen Insel Borkum angetrieben worden. Die Polizei gab vor einer vorsorglich eine Warnung für Insulaner und Urlauber heraus. Jetzt steht fest: Es ist Kokain.

Mehrere dieser Päckchen mit einer chemischen Substanz sind an den Stränden der ostfriesischen Insel Borkum angetrieben worden. Die Polizei gab vor einer vorsorglich eine Warnung für Insulaner und Urlauber heraus. Jetzt steht fest: Es ist Kokain.

Seit einer Woche wurde gerätselt, um welche Substanz es sich handelt

svz.de von
19. April 2017, 14:31 Uhr

Elf Päckchen mit Rauschgift sind in den vergangenen Tagen auf den drei Ostfriesischen Inseln Borkum, Baltrum und Norderney gestrandet. Die Polizei gab vor einer vorsorglich eine Warnung für Insulaner und Urlauber heraus, solange nicht klar war, welche Chemikalien sich in den Tüten befinden. Jetzt steht fest: Es ist Kokain.

Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Aurich heute mit. Der Marktwert beim Straßenverkauf wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Touristen und Einheimische sollten die Funde nicht auf die leichte Schulter nehmen: Wer die ziegelsteingroßen Pakete mit schwarzer Folienhülle findet und nicht bei der Polizei abgibt, müsse mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Über die Herkunft der Drogen ist bisher nichts bekannt. Die Behörden prüfen einen Zusammenhang mit ähnlichen Funden an der belgischen Küste. Dort hatte die Polizei Anfang April mehr als eine Tonne Kokain in zwei Dutzend Sporttaschen aus der Nordsee gefischt.

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