Pritzwalker droht : Scheidung oder Mord

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Der Scheidungsprozess dauert schon mehrere Jahre.

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10. Februar 2014, 15:33 Uhr

Ein 54-Jähriger rief am Freitagnachmittag gegen 16 Uhr im Revier Pritzwalk an und teilte mit, dass er wenn er nicht sofort geschieden werde, seiner Frau und ihrer Rechtsanwältin eine Kugel in den Kopf schießt. Der Scheidungsprozess dauert schon mehrere Jahre. Der Beschuldigte war alkoholisiert, ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,4 Promille.

Da der Mann gegenüber den Polizeibeamten die angekündigten Straftaten mehrfach wiederholte, sollte er in Gewahrsam genommen werden. Dabei wehrte sich der Beschuldigte. Er schlug um sich und riss an der Bekleidung der Kollegen, wobei diese beschädigt wurde. Durch einfache körperliche Gewalt konnte der Widerstand gebrochen werden. Die Kollegen wurden nicht verletzt. Der Beschuldigte wurde zur Abnahme einer Blutprobe zum Krankenhaus Perleberg gebracht. Diese wurde durch den Bereitschaftsrichter angeordnet.

Auf der Fahrt zum Krankenhaus beleidigte und bedrohte der 54-Jährige zudem die eingesetzten Kollegen massiv. Nach erfolgter Blutentnahme wurde er deshalb zunächst in die Psychiatrie eingewiesen, von dort aber kurze Zeit später wieder entlassen.

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