450 Euro Geldstrafe : Mit gefälschtem Zeugnis bei der Polizei beworben

23-58544981.JPG

von
20. Februar 2014, 13:09 Uhr

Ausgerechnet bei der Hamburger Polizei hat ein Hauptschüler aus Elmshorn im Kreis Pinneberg versucht, mit einem gefälschten Abgangszeugnis einen Job zu ergattern. Doch sein Betrug flog auf. Das Amtsgericht Elmshorn verurteilte ihn wegen Urkundenfälschung zu 450 Euro Geldstrafe (30 Tagessätzen zu 15 Euro). Der Strafbefehl ist rechtskräftig, wie Gerichtssprecherin Julia Gärtner am Donnerstag mitteilte.

Es sei sein Herzenswunsch gewesen, bei der Polizei zu arbeiten, begründete der 25-Jährige seine Tat. Weil er wegen schlechter Noten bereits 2012 eine Absage bekommen hatte, „verbesserte“ er für eine erneute Bewerbung ein Jahr später sein Zeugnis mit Scanner und Computer: Die Noten in den Fächern Deutsch, Englisch und Wirtschaft/Politik änderte er von „ausreichend“ auf „befriedigend“, in Mathematik machte er aus „mangelhaft“ ein „ausreichend“, und in Geschichte genehmigte er sich sogar eine Verbesserung um zwei Noten von „mangelhaft“ auf „befriedigend“. Doch er vergaß, dass die Behörden in Hamburg auch noch sein „echtes“ Zeugnis aus dem Vorjahr in ihren Akten hatten: Die Fälschung flog auf.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen