Angst vor trockener Haut : Auch bei Hitze: Wie oft sollte man duschen?

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Zu häufiges Duschen im Sommer kann die Haut schädigen.
Zu häufiges Duschen im Sommer kann die Haut schädigen.

An heißen Sommertagen oder nach schwülen Nächten wächst die Sehnsucht nach einer erfrischenden Dusche. Doch man sollte es nicht übertreiben: So geht hautfreundliches Duschen im Sommer.

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28. Juni 2021, 13:57 Uhr

Hamburg | In diesem Artikel erfährst Du:

  • Wie oft Du duschen solltest.
  • Welche Wassertemperatur die beste ist.
  • Wie Du Deine Haut nach dem Duschen pflegst.

Die erste Hitzewelle hat Deutschland erreicht und mit ihr kommen die Menschen ordentlich ins Schwitzen. Wer zusätzlich noch viel unterwegs ist, sammelt im Laufe des Tages Pollen und andere Schmutzpartikel. An heißen Tagen gibt es deswegen nichts besseres als eine erfrischende Dusche, die einen von den Überbleibseln eines Sommertages befreit. Wenn es besonders heiß ist, duschen viele auch mehrmals am Tag.

Auch wenn die tägliche Dusche zunächst einmal sehr hygienisch und damit richtig wirkt, raten viele Dermatologen davon ab. Der Grund: Es trocknet die Haut aus und kann im schlimmsten Fall sogar zu Ekzemen führen. Damit Du den Sommer sauber und vor allem hautfreundlich überstehst, verraten wir Dir einige Tipps und Tricks, die Du beim Duschen beachten solltest.

Wie oft solltest Du am Tag duschen?

Tägliches Duschen gehört für die meisten Menschen einfach dazu. Besonders im Sommer kann es das Wohlbefinden steigern. Deswegen fällt vielen der Verzicht auf die tägliche Dusche schwer. Für Menschen mit trockener Haut kann dies aber von Vorteil sein, da diese so nicht unnötigem Stress ausgesetzt wird und die wichtige Hautbarriere nicht überstrapaziert wird. Wer zusätzlich ein Duschgel mit starken Tensiden verwendet, verstärkt diese Wirkung noch. Denn die Tenside in Duschgels sorgen dafür, dass das Reinigungsmittel schön schäumt. Allerdings löst dieses auch Lipide, die unsere Hautbarriere bilden, auf. Aus diesem Grund kann es ratsam sein, auf die tägliche Dusche zu verzichten.

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Wer sich trotzdem nicht dazu durchringen kann, sollte beim häufigen Duschen Duschgele nur für bestimmten Körperstellen – wie Achseln, Füße oder Pofalte – verwenden und den Rest mit Wasser reinigen. Denn Schweiß, Hautschuppen, Schmutz und Pollen kann man auch mit Wasser entfernen. So erhältst Du Deine Hautbarriere in einem guten Zustand und verhinderst das Austrocknen Deiner Haut.

Das solltest Du bei der Auswahl von Duschgelen beachten

Duschgele kommen heutzutage in den verschiedensten Duftrichtungen, Konsistenzen und Farben daher. manchmal mischen die Hersteller auch Peelingkörnchen oder Glitzer mit hinein, um dem Verbraucher ein ganz besonderes Duscherlebnis zu bescheren. Aber leider sind all diese Dinge nicht gut für unsere Haut. Selbst wenn man sie so sparsam einsetzt, wie oben beschrieben. Setze deshalb bei Deinem Duschgel auf eines, das frei von Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen ist. So bist Du auf der richtigen Seite, was die Hautpflege betrifft.

Duschgele sollten möglichst Duft-, Farb- und Konservierungsstoff frei sein, um die Haut nicht zu sehr zu beanspruchen.
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Duschgele sollten möglichst Duft-, Farb- und Konservierungsstoff frei sein, um die Haut nicht zu sehr zu beanspruchen.

Die richtige Temperatur ist ebenfalls entscheidend

Die meisten Menschen setzen im Sommer auf eine kalte Dusche, um sich abzukühlen. Das scheint auf den ersten Blick auch logisch, ist allerdings sogar kontraproduktiv. Denn durch das kalte Wasser verschließen sich die Poren der Haut, durch die die Wärme aus dem Körper entweicht. Außerdem muss der Körper nach der kalten Dusche die Körpertemperatur wieder auf ein normales Niveau bringen. Die Folge: Einem wird wieder warm.

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Besser ist es im Sommer lauwarm zu duschen. Dadurch öffnen sich die Poren und die Blutgefäße weiten sich. Die Wärme kann aus dem Körper entweichen. Ein weiterer Vorteil des lauwarmen Duschens: Es schadet der Hautbarriere nicht und trocknet so die Haut nicht aus. Heiß sollte man grundsätzlich nicht duschen, auch im Winter nicht. Denn das heiße Wasser schädigt die Hautbarriere, in dem es diese Schritt für Schritt abbaut.

Wie Du Deine Haut nach dem Duschen pflegst

Um Deiner haut nach den Strapazen des Duschens etwas zurückzugeben, kannst Du sie nach der Reinigung eincremen. Dazu eigenen sich am besten rückfettende Cremes oder Lotionen. Für besonders trockene Stellen eignet sich eine Fettcreme. So kannst Du die Restfeuchtigkeit vom Duschen in die Haut einschließen.

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